Sascha

Apr 122015
 

Wer in Deutschland nach Dividendenchampions sucht hat ein großes Problem: Es gibt so gut wie keine. In der Liste der Dividendenchampions auf MyDividends werden lediglich Fresenius und Fresenius Med Care aufgeführt. Bei einer Dividendenrendite von unter einem Prozent ist es jedoch schwierig sich mit diesen Aktien ein nennenswertes passives Einkommen aufzubauen.

Ein meines Erachtens für eine langfristige Investition interessantes Unternehmen ist BASF. BASF (Badische Soda und Anilin Fabrik) ist ein weltweit führendes Chemieunternehmen aus Ludwigshafen, das sich auf Chemikalien, Kunststoffe, Veredelungsprodukte, Planzenschutz und Ernährung und Öl- und Gasförderung spezialisiert.

(Kurze) Geschichte der BASF

BASF wurde am 06.04.1865 als Farbproduzent in Mannheim von Friedrich Engelhorn gegründet. Zwanzig Jahre später hatte das Unternehmen bereits Niederlassungen in Frankreich, Russland, USA und China. Bereits in den ersten Jahrzehnten zeigte sich BASF als Vorreiter für eine in dieser Zeit nicht übliche Arbeitnehmerfreundlichkeit: Betriebskrankenkasse, Urlaubsregelung, Bereitstellung von Werkswohnungen, Gesundheitsschutz sind nur einige Maßnahmen, die für die Arbeitnehmer der BASF eingeführt wurden.
Nach dem ersten Weltkrieg konfiszierten die Siegermächte zahlreiche Patente im Ausland; ausländischen Betriebstäten wurden beschlagnahmt und das Hauptwerk der BASF monatelang von den Franzosen besetzt.
Aufgrund der Auswirkungen des Diktatfriedens von Versailles und dem mit der Niederlage des deutschen Kaiserreichs zusammenhängenden Einfall der Franzosen in die linksrheinischen Gebiete verhinderten den Wiederaufbau des Unternehmens.
Daher schloss sich BASF mit fünf weiteren Firmen (darunter Bayer und Hoechst) zur i.G. Farben zusammen. Der Firmensitz wurde nach Frankreich verlegt.
Es folgen zahlreiche Erfindungen des Unternehmens wie neue Düngemittel, Blutplasmaersatz, Magnetophon, Frostschutzmittel…
Nach dem zweiten Weltkrieg waren zahlreiche Werke der I.G. Farben zerstört. Die I.G. Farben selbst wird entflechtet. Am 30.01.1952 wir die BASF neu gegründet Stück für Stück erfolgte in den folgenden Jahren der Wiederaufbau.
Vom Wirtschaftsaufschwung der 50er Jahre kann auch die BASF profitieren

Was spricht für eine Investition in BASF als langfristige Anlage?

Nun gehört BASF nicht zu den Dividendenchampions im wörtlichen Sinn, da das Unternehmen in den vergangenen Jahren seine Dividendenausschüttung nicht jedes Jahr erhöht, ja sogar in 2010 von 1,95 € auf 1,70 € pro Anteil verringert hat. Dennoch ist BASF für seine anlegerorientierte Dividendenpolitik bekannt und ist bestrebt seine Ausschüttungen jährlich zu erhöhen, was in den vergangenen Jahren auch meistens funktionierte. Derzeit (für das Jahr 2014) liegt die Dividendenausschüttung bei 2,80 € was einer Rendite von ungefähr 3,5% entspricht. Dabei werden lediglich 50% des Jahresgewinns ausgeschüttet, was für eine verantwortungsbewusste Dividendenpolitik spricht. Von 2005 bis 2014 hat BASF seine Dividende fast verdreifacht.

Wichtig ist auch, dass BASF derzeit eine starke Eigenkapitalquote von 37% hat, was im Vergleich zu den DAX-Kollegen eine starke Eigenkapitaldecke darstellt. Ebenfalls spricht für ein Investment in BASF die breite regionale Streuung. In allen Industrieländern ist BASF oder deren Tochterfirmen vertreten. Das Unternehmen ist somit nicht nur vom deutschen Markt oder von Europa abhängig.

In den vergangenen sieben Jahren (seit 2007) konnte die BASF sowohl ihren Umsatz (ca. 30%) als auch ihren Gewinn (ca. 80%) erheblich steigern. Es gab zwar sowohl beim Umsatz als auch beim Gewinn zwischendurch immer wieder erhebliche Einbrüche, insgesamt kann man jedoch sagen, dass das Unternehmen gewachsen ist.

Die Schätzung auf Finanzen.net prognostizieren in Bezug auf Umsätze, Gewinn, Buchwert, Eigenkapitalquote und Dividende bis 2018 ein deutliches Wachstum. Auch wenn diese Schätzungen natürlich keine treffsicheren Vorhersagen sind, zeigen Sie doch, dass die nahe Zukunft von BASF von Experten sehr positiv gesehen wird.

Was spricht gegen ein Investment in BASF

Gegen ein Investment in BASF spricht derzeit eigentlich nur der in den vergangenen Monaten stark gestiegene Aktienkurs von fast 97 €. Mit einem KGV von über 15 ist die Aktie nicht mehr so günstig zu haben wie vor einigen Monaten. Derzeit sind jedoch die Aktienkurs im Allgemeinen derart gestiegen, dass man vorsichtig mit Investitionen in Aktien sein sollte. Aufgrund der Entkoppelung des schweizer Franken vom Euro sind für Schweizer Aktien außerhalb der Schweiz besonders günstig. Deshalb investieren nun viele in diesem Land auch in deutsche Aktien, was natürlich die Indizes in die Höhe treibt. Man weiß jedoch nie wann eine Korrektur erfolgt und die Kurse wieder fallen. Ich halte es daher für ratsamer anstatt eines Einmalinvestments einen Sparplan anzulegen, oder eben auf eine Korrektur zu warten.

Apr 102015
 

Es gibt ja Leute/Experten und Buchautoren, die behaupten, man könne erst ab einem Investitionsbetrag ab 50.000 € in Wertpapiere investieren. Erst ab einem solch hohen Betrag könne man das Risiko ausreichend verteilen. Das ist natürlich absoluter Nonsens.

Wenn man einen Betrag von 5.000 € auf fünf Dividendenchampions (wie z.B. Procter & Gamble oder Johnson & Johnsen…)  zu je 1.000 € verteilt, hat man bereits eine Verteilung erreicht, die zwar immer noch ein gewisses Risiko beinhaltet, aber man doch als eine recht sichere Geldanlage ansehen kann. Wer sein Geld spekulativ anlegen möchte, braucht natürlich eine breitere Streuung. Aber unser Ziel ist es nicht zu spekulieren, sondern ein möglichst sicheres passives Einkommen zu erzielen.

Ein Verteilung der Investitionen auf fünf Wertpapiere sollte auch lediglich er Anfang des Geldanlegens darstellen. Das Ziel sollte letztendlich sein die Investition zwischen 15 und 20 unterschiedlichen Wertpapieren zu verteilen. Allein wegen den Transaktionsgebühren sollte die Investition pro Wertpapier nicht unter 1.000 € liegen.

Aber was ist, wenn man selbst solche Beträge nicht investieren kann. Man muss und will ja auch von irgendetwas leben. Und nicht jeder hat am Monatsende 500 € oder 1000 € übrig. (Haben übrigens die Wenigsten, ich auch nicht.)

In diesem Fall empfiehlt sich ein Sparplan anzulegen. Und zwar auf ausschüttende ETF. Sparpläne sind oft ab 50 € pro Monat zu haben. Der Vorteil liegt darin, dass die Gebühren in der Regel niedriger sind als bei einer Einmalanlage. Bei der IngDiBa betragen sie z.B. 1,75% des Sparbetrages. Manche Online-Banken bieten auch einen Sparplan in DAX-Aktien an. Diese haben den Vorteil, dass keine jährlichen Gebühren anfallen. Wer sich einen Sparplan allein in Aktien anlegen möchte, sollte allerdings immer in mehrere Aktien investieren (mindestens fünf). Ich habe (unter anderem) einen Sparplan in BASF angelegt, da dieser Konzern eine dividendenorientiere aber verantwortungsvolle Unternehmenspolitik betreibt . (Soweit ich das beurteilen kann.)
Darüber hinaus läuft bei mir ein Sparplan in Henkel und Deutsch Post.

Hätte ich im Monat nur 50 € übrig zum investieren, würde ich in den „db x-trackers STOXX® GLOBAL SELECT DIVIDEND 100“ investieren. Neben einer breiten Streuung bietet dieser ETF eine jährliche Dividende von rund 4% bei jährlichen Kosten von 0,5%.

Wichtig ist auf jeden Fall, dass du unabhängig davon, wieviel Geld du zum investieren übrig hast, dieses Geld auch investierst. Und wenn es nur 50 € im Monat sind, hast du gute Chancen das du dir bis in 10 – 20 Jahren ein ordentliches passives Einkommen damit aufgebaut hast. Wie hoch dieses pro Monat sein wird, kann dir heute niemand sagen. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass es sich lohnt schätze ich recht positiv ein. Sonst würde ich ja nicht selbst eine eine solche Anlagenstrategie verfolgen.

Falls es dir wirklich schwer fällt auch nur einen geringen Betrag in ein passives Einkommen zu investieren, empfehle ich dir den Artikel „Alten Krempel in passives Einkommen verwandeln„.

Jun 232014
 

Wer kennt sie nicht: “Die Gebrauchsanweisung für den Mann”. Ich weiß jetzt nicht wie viele Männer die Augen rollen, wenn diese Werbung mal wieder in der Unterbrechung läuft, aber ich wette es sind schon einige. Und etwas nervig ist die Werbung schon. Vor allem, wenn man sie schon das fünfzigste Mal sieht: Die Werbung für das Deo “Dove”.

netherlands

Unilever wurde von dem niederländischen Margarineproduzent Simon van den Bergh gegründet.

Übertroffen wird das Ganze höchstens von dem grinsenden, italienischen Chefkoch (Ich unterstelle mal, dass er Italiener ist.) mit dem Slogan: “Typisch italienisch”. Oder “Wir Italiener genießen mit die ganze Körper.” Jedes Mal wenn ich, diese Werbung sehe tun mir die Italiener leid. Den Koch finde ich zwar recht sympathisch, ich glaube allerdings nicht, dass Italiener dem “typisch italienisch” so zustimmen würden. Es handelt sich um die Werbung für die Knorr-Bolognese.

Ich bin sicher, dass sich jeder, der diese Werbespots einmal gesehen hat, sich für lange an diese erinnern wird. Sie bleiben im Gedächtnis, da sie so einen gewissen Nerv-Faktor haben. Da ist nichts mit heiler Kuschelwelt wie bei Nestle oder Procter & Gamble. Die Werbespots provozieren. Ein bisschen zumindest. Oder könnt ihr euch sofort an eine Nestle- oder Procter & Gamble Werbung erinnern. Wahrscheinlich nicht. Die Nerv-Krone trägt zwar Nivea mit “Ihr armen Männer”, aber man muss es ja nicht übertreiben:-).

Unilever – ein britisch-niederländischer Konzern

Sowohl Dove als auch Knorr gehören zu dem britisch-niederländischen Konzern Unilever. Darüber hinaus vereinigt der Konzern zahlreiche Marken wie Rama, Omo, Lipton, Bifi (wurde 2014 verkauft), Lagnese, Bertolli, Pfanni, Du Darfst… unter seinem Dach.

Unilever wurde 1888 in Kleve (Deutschland) von einem niederländischen Margarinefabrikant gegründet. Grund für die Firmengründung in Deutschland waren die hohen Schutzzölle, die das Kaiserreich für Einfuhren erhob. Denn was in Deutschland produziert wird, muss nicht eingeführt werden.

Dividende
Zugegebenermaßen ist Unilever kein so treuer Dividendenzahler wie Procter & Gamble oder Coca Cola. Im Jahr 2009 reduzierte das Unternehmen seine Dividende um ca. 40%, da die Gewinne zurückgingen. Aufgrund der Dividendenkürzung gehört Unilever nicht zu den „großen“ Dividendenaristokraten. Man muss allerdings beachten, dass ein Jahr später die Dividende fast verdoppelt wurde. Vor und nach 2010 wurden die Ausschüttungen jährlich erhöht. Bei der Gesamtentwicklung der Ausschüttungen fällt aufgrund der anschließenden Erhöhung kaum ins Gewicht. Unilever schätze ich daher als zuverässigen Dividendenzahler ein.
Die Ausschüttungsquote lag in den letzten Jahren zwischen 60 und 70%. Das ist zwar nicht wenig, aber noch im grünen Bereich. Mit 3,2% Dividendenrenditen kann man auch nicht meckern. Im Gegensatz zu Nestlé zahlt Unilever die Dividende vierteljährlich. Bei der niederländischen Version werden 15% Quellensteuer einbehalten, die jedoch auf die deutsche Abgeltungsteuer anrechenbar ist. Kauft man britische Unileveraktien wird bei Ausschüttungen überhaupt keine Quellensteuer einbehalten. Dafür wird die volle deutsche Abgeltungsteuer (25% + Soli) einbehalten. 

Eigen-/Fremdkapitalquote
Schaut man sich die Bilanz von Unilever an, fällt einem schnell auf das Unilever eine recht gute Eigenkapitalquote von knapp über 50% hat. Man kann somit davon ausgehen, dass dem Unternehmen nicht so schnell das Geld ausgeht und weniger abhängig von Fremdkapitalgebern ist als höher verschuldete Unternehmen. So übersteht der Konzern auch schlechte Zeiten.

Umsatz- und Gewinnentwicklung
Insgesamt weisen die Bilanzen Umsatz und Gewinnsteigerungen in den letzten 7 Jahren aus. 2009 gab es den erheblichen Gewinneinbruch von 32%, der zu der Dividendenkürzung führte und bis heute -trotz jährlicher Gewinnsteigerungen- noch nicht vollständig aufgeholt werden konnte.

Kurs-/Gewinnverhältnis
Mit einem KGV von rund 19 ist die Aktie leicht teuer. In der recht stabilen Konsumsparte ist ein KGV in dieser Höhe allerdings nichts Ungewöhnliches. Darüber hinaus handelt es sich ja um einen der weltweit größten Konsumgüterhersteller. Das KGV halte ich daher für angemessen.

Fazit
Als Konsumgüterschwergewicht und guter Dividendenzahler halte ich Unilever für ein gutes Investment. Der Konzern vereinigt zahlreiche sehr bekannte Marken unter seinem Dach, die auch in der Werbung regelmäßig präsent sind. Bilanzmäßig steht Unilever auf einem soliden Fundament. Nach Schätzungen für die kommenden Jahre können wir bei dem Unternehmen steigende Umsätze, Gewinne und Dividenden erwarten.

Jun 092014
 

Noch nie waren die Zinsen so niedrig wie zur Zeit. Am 05.06.2014 hat die EZB unter Mario Draghi den Leitzins auf ein weiteres Rekordtief gesenkt. Gleichzeitig wurde ein Strafzins von 0,1 % für Bankeinlagen bei der EZB eingeführt. Sparer und Banken sollen in Unternehmen investieren. Die Wirkung ließ nicht lange auf sich warten: Der DAX schoss kurz über die 10.000.

DiNiedrigzinsen Dank EZBese Maßnahmen werden heftigst diskutiert; vor allem kritisiert. Die Frage ist jedoch vielmehr, wie man darauf reagieren kann. 

Einige sagen schon, sie würden jetzt ihr Geld abheben und „unters Kopfkissen legen“. Für faktische Nullzinsen weigern sie sich ihr Geld der Bank zur Verfügung zu stellen. Die Reaktion ist verständlich. Bringt aber, außer ein bisschen mehr Zufriedenheit, auch nichts. 

Die -meines Erachtens- einzige sinnvolle Reaktion ist es, in Dividendenaktien zu investieren. Mit Dividendenaktien meine ich allerdings nicht Aktien mit hoher Dividendenrendite, sondern solche mit zuverlässigen Dividendenzahlungen (z.B. Coca-Cola, Procter & Gamble, Johnson & Johnson, Reckitt Benckiser…). Vorzugsweise Unternehmen die Güter des täglichen Bedarfs, denn die überstehen (fast) jede Krise.

Solche Unternehmen schütten regelmäßig eine Dividende aus, die die derzeitigen Zinsen bei Weitem übersteigt. Noch besser: Dividendenaristokraten erhöhen jährlich ihre Dividendenzahlungen. Investiert man die ausgeschüttete Dividende wieder in sein Dividendenaktiendepot kann man zusammen mit dieser Steigerung der Ausschüttungen einen gewaltigen Zinseszinseffekt erzielen.

Der Vorteil liegt auf der Hand: Sie erzielen sofort ein passives, ständig steigendes Einkommen. Wie du dir ein ertragstarkes Depot zusammenstellst, erfährst du unter „Mit System zu passiven Einkommen“ und „Der Weg zum passiven Einkommen„.

Daher: Geld gehört trotz Fast-Null-Zinsen nicht unters Kopfkissen, sondern in ein Depot mit gut ausgesuchten Dividendenaktien.

 

Jan 262014
 

Festgeld, Anleihen, Tagegeldkonten und Sparbücher werden immer unattraktiver. Die derzeitige Inflation (obwohl diese mit etwa 1,5% gar nicht so hoch ist) frisst die Erträge aus diesen Anlageformen meist restlos auf. Oft hinterlässt sie sogar ein reales Minus.

Viele Anleger flüchten daher verständlicherweise in inflationsgeschützte Sachwerte. Vorzugsweise in Immobilien. Der Grund hierfür liegt auf der Hand: Die Zinsen für ein Darlehen um die Immobilie zu finanzieren sind günstig wie nie. Die Gelegenheit um sich den Traum vom Eigenheim zu erfüllen. In den eigenen vier Wänden wohnen… oder vielleicht auch zu vermieten. Egal ob man sich die Miete erspart oder selbst Mieteinkünfte zu erzielt. Man kann durch eine Immobilie ein passives Einkommen erzielen bzw. durch die ersparte Miete seine Ausgaben reduzieren.

Betongold werden Immobilien häufig genannt. Dies spricht für Wertbeständigkeit, für Stabilität. Eine Immobile übersteht die härtesten Krisen und wird daher als risikoloses Investment gesehen. Anders als Aktien, deren Kurse auf dem Rouletttisch der Finanzmärkte auf und ab geworfen werden. 

Doch ist dies wirklich so?

Der Grund warum Immobilien als weniger wertschwankend angesehen werden, liegt einfach daran, dass man nicht täglich überprüfen kann, wie hoch der Wert des eigenen Grundstücks gerade ist. Bei Aktien dagegen sieht man in seinem Depot sofort, wenn sich der Kurs der Aktie 

Immobilien oder Aktien

Quelle: Dirk Paeschke
http://www.kostenlos-fotos.de/

im Minus befindet. Verliert jedoch die eigene Immobilie an Wert, bekommt man das in der Regel gar nicht mit. Eigentlich interessiert es den Immobilienbesitzer auch gar nicht. Denn er wohnt trotzdem noch genauso gut darin oder erzielt noch eine genauso hohe Miete.

Da stellt sich natürlich die Frage, in was man den nun investieren soll: In Aktien oder in Immobilien.

Da sich dieser Blog in erster Linie mit passiven Einkommen aus Dividendenaktien beschäftigt, ist es natürlich kein Geheimnis, dass ich Aktien bevorzuge. Immobilien haben natürlich ihre Vorteile, jedoch auch Nachteile. Und dass eine Investition in eine Immobilie völlig frei von Risiken sind, kann man auch nicht wirklich sagen.

Niedrigzinsen

Derzeit kann man aufgrund der der Niedrigzinspolitik der EZB sehr günstig an Darlehen kommen um eine Immobilie zu finanzieren. Dies als alleiniges Entscheidungskriterium heranzuziehen ist jedoch fatal. Denn aufgrund eben dieser niedrigen Zinsen, stürzten sich bereits in der Vergangenheit zahlreiche Investoren auf den Kauf einer Immobilie. Dies führte bereits zu einer Steigerung von 23% seit 2009 (Stand Dezember 2013). Das heißt, dass sich m.E. eine Investition in Immobilien nicht unbedingt lohnt, da die Preise einfach zu hoch sind. Darüber hinaus muss man auch die Anschaffungsnebenkosten beachten wie zum Beispiel Notarkosten, Kosten für die Eintragung in das Grundbuch, Grundsteuer. Diese Nebenkosten können schon mal 10% betragen, ohne das diese den Wert des Grundstücks erhöhen. Hinzu kommen noch einmalige Kosten für die Aufnahme des Darlehns.

Die selbstgenutzt Immobilie

Wer selbst in seinem eigenen Haus oder seiner Eigentumswohnung wohnt braucht keine Miete zu bezahlen. Somit spart man sich schon mal einen dreistelligen Betrag pro Monat. Man kann nicht aus der Wohnung fliegen und braucht auch keine Angst vor Mieterhöhungen haben.
Hier muss man jedoch beachten, dass auch für die Erhaltung des Gebäudes Kosten anfallen, die man als Mieter in der Regel nicht hat. So muss man zum Beispiel als Eigentümer einer Eigentumswohnung einen -in der Regel- dreistelligen Betrag in die Instandhaltungsrücklage einzahlen. Das mindert die Mietersparnis. Nun könnte man auf die Idee kommen, dass man ja bei einem eigenen Haus keinen solchen Beitrag leisten muss. Das ist so nicht ganz richtig. Auch bei einem eigenen Haus muss man regelmäßig einen bestimmten Betrag zurücklegen um für später anfallende Reparaturen und Instandhaltung finanziell gerüstet zu sein.
Des weiteren ist man für das gesamte Grundstück selbst verantwortlich. Man kann nicht einfach den Vermieter anrufen, wenn die Heizung nicht geht oder der Keller unter Wasser steht.
Ein weiterer Punkt ist, dass man durch eine selbstgenutzte Immobilie örtlich gebunden ist. Gefällt einem die Umgebung oder die Nachbarn nicht mehr, kann man nicht einfach umziehen. Dabei kann es sich um Umstände handeln, die eine Vermietung oder einen Verkauf nahezu unmöglich machen, wenn zum Beispiel die Umgebung zu einem sozialen Brennpunkt wird.

Die vermietete Immobilie

Natürlich liegt es auch nahe eine Wohnung oder ein Gebäude an Dritte zu vermieten und dadurch ein passives Einkommen zu generieren.
Hierzu braucht es erst mal Mieter. Und zwar zuverlässige, zahlungskräftige und auch zahlungswillige Mieter. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass dies absolut keine Selbstverständlichkeit ist. Kaum ein Vermieter, den ich kenne, hat nicht schon mehrmals vergeblich auf sein Geld gewartet und/oder auf andere Weise Ärger (z.b. Rechtsstreitigkeiten) mit seinen Mietern hatte. Aufgrund des Mieterschutzes bekommt man manche Mieter auch nicht so einfach wieder los.
Als Vermieter muss man sich natürlich um die Immobilie kümmern das ist nicht nur ein gewisser Verwaltungsaufwand, sondern auch mitunter richtig Arbeit. Es müssen Mieter gesucht, Reparaturen durchgeführt, Nebenkostenabrechnungen erstellt und Zahlungen überwacht werden. Wer dagegen ein gutes stabiles Aktiendepot besitzt, hat kaum Arbeit oder Kosten. Es läuft alles von selbst. Der Investor kann sich zurücklehnen und auf die sicheren Erträge (auf jeden Fall sicherer als Mieterträge) warten, die in der Regel höher sind als Vermietungseinkünfte bei gleich hoher Investition.

Eine kleine Vergleichsrechnung

In der Regel werden Immobilien mit einem Annuitätendarlehen finanziert. Hierbei zahlten man einen festen Betrag pro Monat an die Bank zurück. Lediglich das Verhältnis zwischen Tilgung und Zinsen ändert sich, zugunsten des Tilgungsanteil, da die Zinsen aufgrund der monatlichen Verringerung des zu verzinsenden Betrags immer geringer werden. In der Regel liegt der monatlich zu zahlende Betrag bei einem Prozent.
Stell dir einmal vor, du kaufst eine Eigentumswohnung für –sagen wir- 150.000 €. Hinzu kommen noch 10% (also 15.000 €) Nebenkosten. Bei einer Vollfinanzierung müssten nun 165.000 € als Darlehen aufgenommen werden.
Bei 1% Rückzahlung pro Monat müssen bei einem Zinssatz von 3,5% 1.650 € pro Monat Zins/Tilgung 10 Jahre lang an die Bank gezahlt werden. Nun kann man eine Wohnung die 150.000 wert ist weder für 1.650 € vermieten, noch kann man diesen Betrag an Miete einsparen. Realistischer wäre es hierfür eine Kaltmiete von 600 € anzusetzen (bei einer Rendite von etwa 4 % auf 150.000 €). Für die Ermittlung der Aktien oder ImmobilienWertes der Immobilie nach 10 Jahren gehe ich von einer Wertsteigerung von jährlich 3%. aus. Mit einem breit aufgestellten Aktiendepot konnte man rund in den letzten 25 Jahren 8,5% Dividende und Wertsteigerung erzielen (durchschnittliche DAX-Entwicklung der letzten 30 Jahre).
Nach Abzug der Miete kann der Aktien-Investor also von einer Investitionssumme von 1.650 € noch 1.050 € anlegen. Hinzu kommen noch rund 150 € ersparte Instandhaltungsrücklage, so dass 1200 € investiert werden können. Des weiteren gehe ich von einer Mietsteigerung von 3% jährlich aus.
Nach zehn Jahren ist das Darlehen bezahlt, und das Grundstück hat einen Wert von rund 202.000 €.
Die Investitionen des Aktieninvestors von 1.180 ergeben nach führen zu einem Depotwert von 183.000 €. 
Immobilienkäufer hat also die Nase vorn.
Wenn der Zinssatz allerdings auf 6,5% sieht es schon etwas anders aus. Anstatt 10 Jahre muss nun der Immobilienkäufer 12 Jahre sein Darlehen tilgen.
Nach 12 Jahren hat die Immobilie einen Wert von 214.000 €.
Der Aktieninvestor hat dagegen einen Depotwert von 231.00€ (Nach Steuern)
Bei einem Darlehenszinssatz von 6,5% hat der Aktieninvestor nun ein größeres Vermögen.

Nun ist dieses Rechenbeispiel natürlich sehr theoretisch und berücksichtigt längst nicht alle Umstände. Dies ist lediglich ein Versuch die Ergebnisse beider Anlageformen gegenüberzustellen. Etliche angesetzten Werte sind auch noch gar nicht vorhersehbar oder hängen von der Lage und dem Zustand der Immobilie bzw. von den ausgewählten Aktien oder ETF ab. Wenn man die Werte auch nur leicht ändert kommt man schon wieder zu völlig neuen Ergebnissen.

Zur Berechnung der Ergebnisse habe ich die Zinsberechnung von Zinsen-Berechnen.de verwendet.

Luxus oder Investition?

In dem obigen Beispiel wurde auch unterstellt, dass sich jemand der eine Immobilie kauft sich eine gleichwertige Wohnung mieten würde, wenn er die Immobilie nicht gekauft hätte. Dies ist allerdings meistens nicht der Fall. Denn häufig ist es so, dass Leute, die sich ein freistehendes Haus kaufen, niemals ein solches auch Mieten würden, sondern in einer (günstigeren) Mietwohnung wohnen würden. Für die meisten Familien reicht eine Wohnung aus. Ein Haus zu kaufen ist somit bei den meisten Käufern eher ein Luxus als eine Notwendigkeit. Die wenigsten Hauskäufer wären bereit das gleiche Objekt zu mieten. Dies zeigt, dass häufig nicht die Geldanlage oder die Investition beim Immobilienerwerb im Vordergrund stehen, sondern das Wohlbefinden ein eigenes Heim zu besitzen. Selbstverständlich ist das natürlich auch gerechtfertigt. Für viele Menschen ist das Gefühl im eigenen Haus zu wohnen unverzichtbar. Viele können es sich nicht vorstellen in einem Haus mit anderen Mietparteien oder anderen Eigentümern zu leben und möchten daher ein eigenes freistehendes Haus für sich alleine. Das hat natürlich Vorteile.

Allerdings muss man in einem solchen Fall eher von einer Luxusanschaffung als von einer Investition reden.

Steuern

Der größte Vorteil der eigengenutzten Immobilie gegenüber der Investition in Aktien ist, dass für die Immobilie keine Ertragsteuern anfallen. Für die Dividenden muss Abgeltungssteuer in Höhe von 26,375% an das Finanzamt abgeführt werden, nachdem die Freibeträge von 801 € bzw. 1602 € ausgeschöpft wurden. § 20 Abs. 1 Nr. 1 Einkommensteuergesetz i.V.m § 32d Abs. 1 Einkommensteuergesetz
Darüber hinaus unterliegt der Veräußerungsgewinn, der für eine Immobilie erzielt wird, nicht der Einkommensteuer, wenn die Immobilie nicht vor zehn Jahren nach Anschaffung wieder verkauft wird. § 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 Einkommensteuergesetz
Bei einer vermieteten Immobilie sieht die Sache schon wieder anders aus. Hier müssen die Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung immer versteuert werden (§ 21 Einkommensteuergesetz). Der steuerliche Vorteil liegt allerdings darin, dass man sämtliche Kosten inklusive Abschreibung und Schuldzinsen von den  Einnahmen abziehen kann. Hierdurch ergeben sich besonders in den Anfangsjahren erst mal Verluste, die man steuermindernd geltend machen kann.
Aber auch Dividenden haben steuerliche Vorteile. Diese werden nämlich lediglich mit 26,345 (+ Kirchensteuer) besteuert. Aufgrund der Abgeltungswirkung fließen Dividenden auch nicht in den Steuertarif ein. Dies hat vor allem den Vorteil, das Dividenden den Steuersatz nicht erhöht (Steuerprogression) wie dies bei den anderen Einkünften ist. 

Fazit:

Während solchen Niedrigzinsphasen wie heute kann es sich lohnen anstatt in Aktien in eine Immobilie zu investieren und diese mit einem Darlehen zu finanzieren. Hier muss man allerdings die gestiegenen Grundstückswerte berücksichtigen.
Hat man einen größeren Geldbetrag zum anlegen, halte ich es für sinnvoller diesen in ein gut gestreutes Aktienportfolio zu investieren, da man hierdurch finanziell flexibler bleibt (Aktien sind leichter zu veräußern, Man ist nicht ortsgebunden) und Aktien oder ETF kaum Pflege benötigen.

Jan 122014
 

Wer über eine Investition in eine bestimmte Aktie nachdenkt, möchte natürlich wissen, ob es sich um eine lohnenswerte Investition handelt. Um dies zu beurteilen gibt es verschiedene Möglichkeiten. Eine dieser Möglichkeit besteht darin herauszufinden, ob der tatsächliche Wert der Aktie höher ist als deren Kurs. Oder anders ausgedrückt: Ist die Aktie günstig zu haben? Eine hierfür wichtige Kennzahl Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV).

Was ist das Kurs-Gewinn-Verhältnis?
Das Kurs-Gewinn-Verhältnis geht davon aus, dass sich der tatsächliche bzw. faire Wert eines Unternehmen am letzten Gewinn orientiert. Es ist somit eine Möglichkeit um eine Aktie zu beurteilen, und herauszufinden, ob der Kurs einer Aktie derzeit eher hoch, angemessen oder niedrig ist. Das KGV ist eine Kennzahl, die angibt, wie viele Jahre es dauert, bis der aktuelle Kurs durch den aktuellen Gewinn erwirtschaftet wurde. Dabei wird davon ausgegangen, dass die Jahresgewinne über den gesamten Zeitraum gleich bleiben (Was natürlich tatsächlich wohl nie der Fall sein wird).  Die Berechnung des KGV ist sehr einfach:  Der aktuelle Kurs wird durch den letzten Gewinn geteilt.

Je geringer das KGV ist desto besser. Hat ein Unternehmen zwischen 14 und 17 ist dies ein Indiz dafür, dass das Unternehmen fair bewertet ist. Liegt das KGV darunter kann die Aktie des Unternehmen als billig angesehen werden. Liegt sie darüber ist sie wahrscheinlich teuer. 

Ein Beispiel:
Procter&Gamble hatte in 2013 einen Gewinn je Aktie von 4,04 USD. Zum Zeitpunkt als ich diesen Artikel geschrieben habe lag der Kurs bei 80,30 USD. Teilt man nun den Kurs durch den Gewinn je Aktie erhält man ein Kurs-Gewinn-Verhältnis von 19,88. Wir sehen also, dass die Aktie von Procter&Gamble zwar etwas teuer ist, aber auch nicht hoffnungslos überteuert.

Vorteile:
Um das Kurs-Gewinn-Verhältnis zu ermitteln, benötigt man nur wenige Sekunden. So kann man sich in kurzer Zeit einen Eindruck von dem in Betracht gezogenen Unternehmen verschaffen. Dabei benötigt man keine Fachkenntnisse.
Die Bewertung des Unternehmens anhand des Gewinns ist eine von Behörden und Unternehmensbewertern übliche Methode um den tatsächlichen Wert eines Unternehmens zu ermitteln (Ertragswertverfahren). Wobei natürlich gesagt werden muss, dass diese Berechnungen wesentlich komplexer sind und auch andere Komponenten darüber hinaus berücksichtigt werden.

Nachteile:
Maßgeblich für das KGV ist der Gewinn laut Jahresabschluss. Dieser Gewinn kann von dem Unternehmen bzw. dessen Steuerberatungsgesellschaft beeinflusst werden. Bei der Erstellung des Jahresabschlusses können oft zahlreiche Wahlrechte (Aktivierungswahlrechte, verschiedene Abschreibungsmöglichkeiten…) ausgeübt werden, die dann wiederum den Gewinn und daher auch das Kurs-Gewinn-Verhältnis beeinflussen. Die Ausübung dieser Wahlrechte wird von steuerlichen Überlegungen, sowie von dem Ziel bei Banken, Gläubigern und Miteigentümern gut dazustehen, bestimmt. Es kommt immer darauf an, welche Politik das Unternehmen gerade verfolgt.
Desweiteren wird bei einem KGV nicht berücksichtigt, dass eventuell einmalige Ereignisse (Firmenverkäufe, Sonderabschreibungen…) Auswirkungen auf den letzten Gewinn gehabt haben können, die in den Folgejahren nicht mehr so stattfinden. Der letzte Gewinn hat in diesem Fall keine oder nur eine eingeschränkte Aussagekraft für die Zukunft.

Durchschnittliches Kurs-Gewinn-Verhältnis
Manchmal wird auch empfohlen, bei der Berechnung des KGV nicht den letzten Gewinn zu Grunde zu legen, sondern den Durchschnittsgewinn der letzten zehn Jahre. Dadurch sollen Schwankungen und einmalige Ereignisse ausgeglichen werden.

Ich halte das für Blödsinn!

Bei einen Durchschnitts-KGV wird ein Unternehmen „belohnt“, wenn die Gewinne jährlich fallen und „bestraft“, wenn die Gewinne jährlich steigen.

Ein Beispiel:

Stell dir zwei Unternehmen vor, die aktuell die gleichen Daten vorweisen können. Sagen wir, beide Unternehmen haben einen Aktienkurs von 100 € und einem letzten Gewinn von 5 € je Aktie. 100 € geteilt durch 5 € ergibt ein KGV von 20.
Die vorangegangenen Gewinne unterscheiden sich jedoch beträchtlich:

Unternehmen A:

Jahr: 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013
Gewinn: 2,0 2,3 2,5 2,8 3,0 3,5 3,8 4,0 4,5 5,0

 

Unternehmen B:

Jahr: 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013
Gewinn: 8,0 7,7 7,5 7,3 7,0 6,5 6,2 6,0 5,5 5,0

                                           

Unternehmen A schafft es jährlich seine Gewinne zu steigern, während die von Unternehmen B jährlich stagnieren. Müsste ich mich für eine Investition in eines der Unternehmen entscheiden würde meine Wahl auf das Unternehmen A fallen, da es wahrscheinlich ist, dass die Gewinne von A auch in Zukunft steigen werden, während die von B wohl auch in den Folgejahren stagnieren werden.

Aber wie sieht es mit dem durchschnittlichen KGV aus?

Unternehmen A:

Durchschnittlicher Gewinn: 3,34
Durchschnittliches KGV     : 29,94

Unternehmen B:

Durchschnittlicher Gewinn: 6,67
Durchschnittliches KGV     : 14,99

Das Unternehmen B hat ein wesentlich niedrigeres KGV als Unternehmen A. Somit wäre B eigentlich günstiger bewertet und damit eine Investition hierin empfehlenswerter. Das dies aufgrund der Zukunftsaussichten nicht der Fall ist zeigt, dass es absolut sinnfrei ist, sich die Mühe zu machen ein durchschnittliches KGV zu ermitteln.

Fazit:
Das KGV ist eine gute Möglichkeit sich einen ersten Eindruck über eine Aktie zu machen. Es eignet sich auch um günstige Aktien bei einer Aktiensuche zu finden. Es ist aber immer unbedingt notwendig weitere Kennzahlen und Daten heranzuziehen um zu beurteilen, ob sich das Investment in eine bestimmtes Unternehmen lohnt.

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