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Sascha

Jan 032014
 

Passives Einkommen ist eine tolle Sache. Da ich mich gerne mit diesem Thema beschäftige, schaue ich häufig auf anderen Seiten vorbei, die sich mit diesem Thema beschäftigen. Einiges habe ich auch selbst ausprobiert. Mit mäßigem Erfolg.

Wer nach „Passives Einkommen“ googelt, stößt häufig auf die verschiedensten „Geld-Verdien-Seiten“. Es ist schon enorm was es da alles gibt: Network Marketing, Der reiche Sack, Geldfritz, Affiliate Marketing, Verkauf von Ebooks und sonstigem Infomaterial, Paidmail klicken, und vieles mehr.
Erfreulich ist natürlich, dass immer mehr Blogs bei den ersten Suchergebnissen auftauche, die sich mit passivem Einkommen durch Dividenden auseinandersetzen. So sind die Blogs von Lars Hattwig und Markos Wunram auf der ersten Seite der Suchergebnisse zu “Passives Einkommen” zu sehen.

Es gibt gute und sinnvolle Programme und Angebote mit denen man sich einen mehr oder weniger hohen Nebenverdienst im Internet erzielen kann. Und es gibt einige, die sich durch das eine oder andere einen Hauptverdienst aufgebaut haben. Keine Frage.

Gründe sich einen Verdienst im Internet aufzubauen sind zahlreich:
  • Das Geld aus dem Hauptverdienst reicht nicht aus.
  • Man möchte mehr Freizeit haben und seine Arbeitszeit reduzieren um mehr Zeit für Familie, Freunde oder Hobbies zu haben.
  • Man mag seinen Beruf/Chef/Kollegen nicht und möchte unabhängig davon werden.
  • Andere wiederum wollen sich einfach selbständig machen.
  • Manche möchten Arbeiten wo sie wollen oder vielleicht sogar auswandern,
  • Oder sind arbeitslos und ohne Aussicht in absehbarer Zeit eine Arbeit zu finden

Gründe im Internet Geld verdienen zu wollen gibt es viele

Diesen Leuten zu unterstellen, sie wollten ohne Arbeit reich werden, ist daher unverschämt. (Wird häufig gemacht.) Wer ohne Arbeit im Internet reich werden will, ist sowieso nach ein paar Wochen wieder weg. Wer sich im Internet schon seit längere Zeit ein passives Einkommen aufbauen will, hat eher das Problem, 

dass er vielleicht viel arbeitet und Geld investiert aber kaum etwas oder nichts damit verdient. Wer im Internet Geld verdienen will benötigt viel Geduld und Ausdauer. Und er muss herausfinden was er gut kann.

Es gibt jedoch auch Programme, die sich wie eine Pest durch das Internet ziehen und den Leuten viel Zeit und/oder Geld kosten ohne Aussicht, jemals etwas zu verdienen. Zu diesen Programmen gehören meines Erachtens Network Marketing, Paid4-Seiten und HYIP.

Network Marketing

Eigentlich könnte Network Marketing  eine wunderbare Möglichkeit sein sich ein passives Einkommen aufzubauen. Die Sache hat nur einen Haken: Etwa 95% der Networker können mit ihren Provisionen noch nicht einmal ihre Kosten decken. Der Grund hierfür liegt auf der Hand: Die 95% sorgen dafür, dass die restlichen 5% ein gutes Nebeneinkommen erzielen oder sogar davon leben können. Man benötigt einen sehr großen Anteil von zahlenden Personen, damit ein sehr kleiner Anteil davon leben kann. Der Verdienst der 5% muss ja irgendwo herkommen. Anders 95% der Networker verdienen kein oder kaum Geldwäre das System auch nicht möglich. Im Grunde genommen handelt es sich lediglich um eine Geldumverteilung von unten nach oben, bei der systembedingt ein großer Teil zahlt und ein kleiner Teil verdient.

Das Problem einer jeden Downline besteht darin, dass sich die meisten Downlinemitglieder in der untersten Ebene befinden. Und das ist dort, wo man nichts verdient, sondern lediglich zahlt. Und diese Leute melden sich irgendwann wieder ab, wenn sie nach einiger Zeit nichts verdienen. Hierdurch entstehen neue unterste Ebenen, bei denen die gleiche Gefahr besteht aufzuhören, da diese Networker nun auch nichts mehr verdienen.
Auch wer zu den 5% der mehr oder weniger erfolgreichen Networker gehört, muss ständig für neue Mitglieder sorgen. Stillstand bedeutet auch im Network Marketing Rückschritt. Eine dauerhaft „von selbst“ wachsende Downline haben die wenigsten erfolgreichen Networker.

Erschwerend kommt noch hinzu, dass kaum ein Networkunternehmen Produkte anbietet, die man nicht irgendwo anders günstiger, umsonst bekommt oder eigentlich absolut wertlos sind. Die Gebühren bezahlt man in der Regel um provisionsberechtigt zu sein. Wer also nichts verdient hört mangels mehrwertschaffender Produkte irgendwann auf.

Wer mit Internet-Network-Marketing anfangen will steht jedoch vor einem weiteren fast unüberwindbaren Problem: Ohne vorzeigbare Erfolge ist es kaum möglich jemanden dazu zu bringen in das eigene Geschäft einzusteigen. Anfängern wird in der Regel empfohlen sich als Network-Experte zu präsentieren. Häufig in Form eines Blogs. Man soll also Leuten zeigen, wie man im Internet Geld verdient, ohne dass man selbst auch nur einen Euro verdient. Das Internet ist “voll” von diesen Blogs. Das funktioniert nicht. Wer bereit ist einen Monatsbeitrag in ein Geschäft investieren will, möchte das auch bei jemanden tun, der selbst bereits erfolgreich ist, und somit wahrscheinlich auch fähig ist einem zu zeigen „wie´s geht“. Die Leute haben hierfür ein Gespür. Es hilft nichts massenhaft Network-Tipps auf seinem Blog zu verbreiten, wenn auf die Gretchenfrage: „Und was verdienst du damit?“ nur ausweichend und verlegen geantwortet werden kann. Erfolgreiche Internetmarketer präsentieren ihre Erfolge. Wer mit Network Marketing anfängt, hat diese Möglichkeit nicht.

Paidmailer

Wer sich für das Geldverdienen im Internet interessiert stößt in der Regel recht schnell auf die Paidmailer. “Lassen Sie sich für das Lesen von Werbemails bezahlen!” lautet der Slogan.

Der Einstieg ist relativ einfach: Man meldet sich bei einigen Paidmailern an und bestätigt den Aktivierungslinks. Darauf bekommt man täglich mehrere Werbemails zugesandt, in denen sich jeweils ein Bestätigungslink befindet. Diesen Mit dem Paidmailklicken kann man kaum Geld verdienenklickt man an, worauf sich im Browser die dazugehörige Werbeseite öffnet. Jetzt wartet man bis ein Countdown abgelaufen ist, und schon hat man Geld verdient. Nun ja… “Geld verdient” ist jetzt zwar richtig aber doch übertrieben. Es handelt sich nämlich in der Regel um einen Bruchteil eines Cents. Wer eine Stunde Paidmails klickt verdient somit 1 – 2 Euro. Mit einen solchen Stundenlohn würde euch jeder orientalische Teppichflechter auslachen.

Das macht aber nichts, denkt sich der Paidmailklicker, man kann ja Refs werben und ist dann an deren Klickerei prozentual beteiligt. Hierfür gibt es einen persönlichen Reflink, den der Paidmailer jedem Mitglied zur Verfügung stellt. Meldet sich jemand anderes über diesen Link an gilt diese Person als von dem Mitglied geworben und landet in dessen Downline. Also eine Art Mini-Network-Marketing.

Aber auch hier liegen die Probleme auf der Hand: Neue Mitglieder auf kostenlosem Wege zu werben ist mühselig. Die meisten geworbenen Mitglieder hören nach kurzer Zeit wieder auf, weil sie schnell feststellen, dass sich hier kaum Geld verdienen lässt.

Nun gibt es auch die Möglichkeit Refs zu kaufen oder einen Autoreggerplatz zu mieten. Das kostet zwar Geld, aber man erhält zuverlässig neue Mitglieder in die Downline. Aber auch hier gilt, dass die Meisten nach kurzer Zeit wieder aufhören, in der Regel schafft man es nicht sein investiertes Geld wieder in Form von Provisionen zurückzuerhalten.

Mit Paidmailern verdienen in der Regel nur die Betreiber und Ref-Jäger Geld. Dabei sind viele Paidsmail-Betreiber auch Ref-Jäger.

Ref-Jäger werden?

Nun könnte man denken: “Ja, dann werde ich halt einfach Ref-Jäger.” Das funktioniert nicht. Es gibt nicht den einfachen Trick, mit dem man innerhalb weniger Tage hunderte von Refs werben kann.

Ref Jäger sind in der Regel selbst Betreiber eines Paidmailers mit tausenden Mitgliedern. Entsteht ein neuer Mailer oder läuft eine Ref-Rally wird einfach eine Mail mit einem Werbetext und dem Reflink an die Mitglieder geschickt, und schon hat der Refjäger seine Downline um eine zwei- bis dreistellige Mitgliederzahl erhöht.

Eine andere Methode ist es Autoreggerplätze zu vermieten. Der Ref-Jäger vermietet auf mehreren Autoreggern Werbeplätze. Bei 20 vermieteten Plätzen kann das schon einen Betrag von ca. 1.000 €  einbringen (je nach Mietpreis). Nun besetzt er zehn Plätze mit eigenen Mailern. In der Regel sind das die Lukrativsten Mailer (z.B. weil dort eine RefRally läuft). Nun investiert die 1.000 € um den Regger zu bewerben. Der Refjäger erhält nun für die Downlines seiner eigenen 10 Mailer zahlreiche Refs, ohne dass er auch nur einen Euro investieren musst. Die komplette Werbeaktion wurde von den Mietern bezahlt. Und diese haben kaum eine Chance jemals den vollen investierten Betrag durch Provisionen jemals zurückzuerhalten.

Ref-Jäger kennen sich in der Regel persönlich und arbeiten zusammen. In dieses Netzwerk  als Fremder reinzukommen, oder ohne dieses Netzwerk im Paidmailgeschäft es zu was zu bringen, ist fast nicht möglich. Wer einen eigenen Paidmailer startet ist davon abhängig, von einem Ref-Jäger genug Mitglieder geliefert zu bekommen. Wenn das Paidmail-Netzwerk nicht will, dass sich ein neuer Paidmail-Betreiber etabliert, wird dieser am ausgestrecktem Arm verhungern.

Erfolgreiche Internetmarketer

Erfolgreiche Internetmarketer wie Dennis Koray, Heiko Häusler, Daniel Dirks, Sven Meissner oder Ralf Schmitz haben eines gemeinsam:

Sie haben mit dem Internetmarketing angefangen als dieses noch in den “Kinderschuhen” steckte und eine Konkurrenz kaum vorhanden war. Heute ist es sehr schwierig im Internet erfolgreich Geld zu verdienen. Warum? Erfolgreiche Internetmarketer haben früh angefangenWeil die Konkurrenz viel größer ist als damals. Das Netz ist überflutet von Seiten die für irgendetwas werben. Sich da zu etablieren ist sehr schwierig.
Vor 8 Jahren reichte es aus ein kurzes Ebook zu schreiben, eine mittelmäßige Seite zu erstellen, ein paar passende Keywords einzugeben, und schon war man bei den Suchergebnissen vorne dabei und konnte Geld verdienen. Diese Zeiten sind längst vorbei.
Aber in dieser Zeit konnten sie sich etablieren, Email-Listen aufbauen und Erfahrungen sammeln, so dass sie auch heute noch erfolgreich sind.
Darüber hinaus, haben viele erfolgreichen Internetmarketer eine Ausbildung oder ein Studium absolviert, dass ihnen bei ihrer jetzigen Tätigkeit zugute kommt.

Eines haben jedoch auch die meisten Internetmarketer ebenfalls gemeinsam. Und davon kann jeder lernen, der im Internet Geld verdienen will:

Fast alle haben am Anfang mit Dingen Geld verdient, die eigentlich nichts mit dem Thema “Geld verdienen” zu tun haben. Die Meisten haben Ebooks verkauft, die irgendwelche Probleme gelöst haben oder lösen hätten sollen.

Viele Geld-verdien-Willige starten gleich einen Blog oder eine Webseite auf dem/der sie der Welt zeigen wollen wie man im Internet Geld verdient. Und das ohne jemals selbst ein Projekt zum Erfolg gebracht zu haben. Das funktioniert nicht. Die Leser merken, ob der Seitenbetreiber nur theoretisch faselt oder selbst Erfolge präsentiert.

Sinnvoller ist es daher eine Webseite oder einen Blog zu erstellen über ein Thema, in dem man sich auskennt und dieses Wissen weitergibt. Wenn man dann noch ein paar Affiliate Prgramme und/oder Google-Adsense in die Webseite / in das Blog integriert hat man bessere Chancen Geld damit zu verdienen, als wenn man den Leuten zeigen will wie man finanziell unabhängig ist, aber selbst noch ein Arbeitssklave ist. 

Wer noch keine Erfahrung mit Blogs, Webseiten oder Affiliate Marketing hat, kann sich für ein paar Euro das Ebook “Der reiche Sack” bestellen. Hier werden die wichtigsten Grundlagen zu diesen Themen vermittelt.

Dez 222013
 

Tabakkonzerne sind in der Regel gute Dividendenzahler. Imperial Tobacco und British American Tobacco befinden sich sogar unter den europäischen Dividendenchampions. Aber auch Altria und Philip Morris boten in den letzten Jahren eine kontinuierlich  steigende Dividende. Dabei liegen die Dividendenrenditen bei diesen Tabakkonzernen bei über 4%. Selbst bei den Dividendenchampions Imperial Tobacco und British American Tobacco. Das ist für Dividendenaristokraten eine überdurchschnittliche Rendite. Aus diesem Grund setzen viele Dividenden-Blogger auf Tabakkonzerne, wie man an den Musterdepots erkennen kann.

Warum die Rendite so hoch ist kann ich nicht sagen. Vielleicht haben viele Investoren moralische Bedenken in einen Tabakkonzern zu investieren, weil sie ja dann von der Abhängikeit der Raucher profitieren würden. Und dass viele Raucher an ihrer Sucht sterben ist auch kein Geheimnis. Dies würde den Kurs nach unten drücken. Ok, man kann natürlich unterschiedlicher Auffassung sein, ob man Aktien von diesen Konzernen kaufen sollte. Diese Entscheidung möchte bzw. kann ich dem Leser nicht abnehmen.

Bezüglich Tabakunternehmen habe ich andere Sorgen:
Immer mehr Regierungen führen inzwischen einen erbitterten Krieg gegen Tabakkonzerne und Tabakkonzerne geraten immer mehr unter Druck.Raucher. Vor wenigen Tagen einigte sich die EU auf eine schärfere Tabakrichtlinie. So wird es bei uns in Deutschland bald Ekelbilder von Krebsgeschwüren und verfaulten Zähnen auf den Zigarettenpackungen geben. In vielen Nachbarländer gibt es das bereits seit Jahren. Auch wenn das meines Erachtens die Raucher vom Tabakkonsum nicht abhält, zeigt es doch das zahlreiche Regierungen den Tabakkonzernen den Kampf angesagt haben. So dürfen in Spanien die Zigarettenschachteln nicht mehr ausgestellt und müssen unter der Ladentheke verkauft werden.

Australien hat die Tabaksteuern dermaßen erhöht, dass eine Schachtel Zigaretten ungefähr doppelt so teuer ist wie bei uns. Auch in Deutschland wird seit Jahrzehnten die Tabaksteuer Schritt für Schritt nach oben geschraubt. Natürlich nur so schnell, dass möglichst wenige mit dem Rauchen aufhören. Es sollen ja auch die Einnahmen aus der Tabaksteuer gesichert werden.

Ach ja, seit fünf Jahren gibt es ja bei uns das Rauchverbot in öffentlichen Räumen. Das hat wohl mehr den Kneipenbesitzern als den Tabakkonzernen geschadet, aber es wird an den zahlreichen Maßnahmen gegen Raucher und Tabakkonzernen deutlich, dass der Tabakkonsum massiv bekämpft werden soll.

Und das waren nur einige wenige Beispiele!

Passives Einkommen aus Aktien von Tabakunternehmen

Momentan kann man bei den Tabakkonzernen noch keine negative Auswirkungen erkennen. Nach wie vor steigen bei den Meisten sowohl der Umsatz als auch der Gewinn. Diese Unternehmen sind natürlich auch nicht machtlos und versuchen selbst Einfluss zu nehmen. Die Frage ist jedoch, wie lange das noch so bleibt, und ob sich nicht doch in den nächsten Jahren die staatlichen Maßnahmen negativ auf die Zahlen der Konzerne auswirken. Dann sind auch die Tabak-Dividenden-Aristokraten dazu gezwungen ihre Dividende zu kürzen oder ganz zu streichen.

Darüber hinaus muss man auch beachten, dass die meisten Tabakkonzerne eine hohe Fremdkapitalquote von über 70% haben, und auch daher als Langfristinvestment für ein passives Einkommen nicht unbedingt geeignet ist. Siehe auch „Der Fall der Dividendenstars

Fazit:
Ich gehe davon aus das in Zukunft die Regeln für den Tabakkonsum weiter verschärft werden. Aktien von Tabakkonzernen befinden sich daher nicht in meinem Depot. Ich habe erhebliche Zweifel, ob diese Unternehmen mir auch in der Zukunft ein sicheres passives Einkommen gewähren können. Daher rate ich vom Kauf von Aktien aus dieser Branche ab.

Dez 172013
 

Die Dividendenrendite rückt immer mehr in den Mittelpunkt, wenn es um Investitionen in Aktien und Aktienfonds geht. Besonders in Krisenzeiten verlieren selbst viele der fast ausschließlich auf Kurssteigerungen bedachten Deutschen die Lust an Aktienspekulationen. Die Meisten wenden sich komplett von Wertpapieren ab, und investieren lieber in „sichere“ Spareinlagen.

Einige Investoren sind jedoch schlauer: Sie setzen nicht auf unvorhersehbare Kurssteigerungen, sondern auf die jährliche Ausschüttungsquote.
Hier jedoch lauert schon die nächste Falle: Auch das Hoffen auf eine gleichbleibende oder steigende Dividende ist im Grunde eine Art Spekulation. Die Star_BlastDividendenzahlungen in der Vergangenheit sind nämlich keine Garantie, dass diese Dividende auch in Zukunft gezahlt wird, oder diese sogar steigt. Dies gilt vor allem dann, wenn ein Betrag ausgeschüttet wird, der den Jahresüberschuss übersteigt, oder das Unternehmen überschuldet ist. In diesem Jahr (2013) sind etliche Dividendenstars regelrecht abgestürzt.

Eon und RWE
So hat zum Beispiel Eon angekündigt, die Dividende von 1,10 € drastisch zu reduzieren. Die
Schätzungen liegen bei 0,65 €. Das wäre eine Dividendenkürzung von 50%. Auch RWE wird aufgrund der starken Umsatz- und Gewinneinbrüche seine in 2014 gezahlte Dividende von 2,00 € auf 1,00 € reduzieren. Bei beiden Unternehmen lagen die Dividendenrenditen bei über 5%, und waren daher für Dividendenjäger interessant. Gleiches gilt auch für die Telekom, die ebenfalls ihre Dividendenaussüttungen für 2013 reduzieren wird.

France Telecom und Telefonica
Im vergangenen Jahr haben sowohl die France Telecom als auch die Telfonica smiley_bandagedihre Dividenden entweder drastisch gekürzt oder ganz gestrichen. Dies schmerzt vor allem dann, wenn man die entsprechenden Aktien gerade wegen der Dividende gekauft hat. 2010 konnte man nämlich mit Aktien dieser Unternehmen noch zweistellige Dividendenrenditen erzielen.

Meist kommt es zeitgleich zu einem Kurssturz, weil viele Dividendenjäger die entsprechenden Papiere verkaufen.

Wie kann man sein passives Einkommen schützen?
Nun, eine hundertprozentige Sicherheit wird es wohl nie geben. Jedes Unternehmen kann irgendwann seine Dividende kürzen oder komplett streichen.
Es gibt jedoch Unternehmen, bei denen das weit weniger wahrscheinlich ist als bei anderen. Um die Gefahr einer Kürzung/Streichung der Dividende möglichst gering zu halten sollte man folgende Punkte beachten:

  1. Dividendenhistorie
    Hat der Konzern über viele Jahre seine Dividendenausschüttung jährlich erhöht, wird es das wahrscheinlich auch in der Zukunft tun. Bei diesen Unternehmen gehören ständig steigende Ausschüttungen zur Unternehmenspolitik.  Ein Übersicht von „Dividendenchampions“ die seit mindestens 50 Jahre seine Dividendenaussüttungen erhöht findest du HIER. Europäische Unternehmen haben keine solch lange Dividendenhistorie. Aber auch hier gibt es “Dividendenchampions”. Die Dividendenrenditen sind zwar bei diesen Unternehmen nicht sehr hoch, dafür aber zuverlässig und vor allem steigend.
    .
  2. Verhältnis Ausschüttung/Gewinn
    Es gibt zahlreiche Unternehmen, die (fast) ihren kompletten Gewinn ausschütten. Manche finanzieren ihre Ausschüttungen über Darlehen und/oder zahlen Eigenkapital als Dividende zurück. Das geht langfristig selten gut. Sobald die Gewinne etwas einbrechen, oder die Verschuldung überhand nimmt, ist auch die Dividende weg.
    Außerdem braucht ein Unternehmen immer finanzielle Mittel um Investitionen zu tätigen und dadurch weiter wachsen zu können. Mit einer guten Eigenkapitaldecke kann ein Unternehmen immer unabhängiger und freier agieren, als wenn es von den Banken abhängig ist. Darüber hinaus ist immer Geld für Investitionen und Übernahmen vorhanden. Achte vor dem Aktienkauf darauf, dass in den Vorjahren selten mehr als 60% des Gewinns als Dividende ausgeschüttet wurde.
    .
  3. Fremdkapitalquote
    Ein Augenmerk sollte man vor allem auf die Verschuldung legen. Wenn das Unternehmen plötzlich auf die Idee kommt, dass auf Kosten der Dividende Schulden zurückgezahlt werden müssen, sind für die Anleger die laufenden Erträge weg und häufig danach der Kurs im Keller. So erging es letztes Jahr den Telefonica-Aktionären. Telefonica hatte bereits 2007 eine Fremdkapitalquote von rund 84%. Das ist relativ hoch. Die Dividende stieg jedoch bis 2011 jährlich an. Ab 2011 brachen die Gewinne plötzlich massiv ein. Nun wollte der Konzern erstmal Schulden zurückzahlen und strich gleich Mal für das zweite Halbjahr 2012  und das erste Halbjahr 2013 die Dividende. Inzwischen wird wieder eine (wesentlich geringere) Dividende gezahlt. Ob diese in der Zukunft konstant bleibt, steigt oder wieder gestrichen wird steht wohl in den Sternen. Momentan befindet dümpelt der Kurs nur vor sich hin.
    Mit einer guten Eigenkapitaldecke kann ein Unternehmen immer unabhängiger und freier agieren, als wenn es von den Banken abhängig ist. Darüber hinaus ist immer Geld für Investitionen und Übernahmen vorhanden.
    Wenn dir ein möglichst stabiles Einkommen durch Dividenden wichtig ist, solltest du darauf achten, dass die Fremdkapitalquote nicht mehr als 70% beträgt.
    .
  4. Setze auf Weltkonzerne
    Konzerne, die in zahlreichen Ländern der Welt tätig sind, haben eine größere Stabilität als Unternehmen, die nur national oder in einer bestimmten Region aktiv sind. Weltkonzerne sind nicht so leicht klein zu kriegen und daher häufig ein lohnendes Investment, wenn die oben genannten Voraussetzungen erfüllt sind. Natürlich können auch diese Unternehmen Probleme bekommen und von Kurs-, Umsatz- oder Gewinneinbrüchen betroffen sein. Aber in der Regel gehen sie gestärkt aus der Krise wieder hervor.
    Darüber hinaus können Weltkonzerne ihre Produktion dorthin verlagern, wo die Kosten am geringsten sind. Gleiches gilt auch für Steuern und Abgaben:-)
    .
  5. Ausreichende Streuung
    Da man sich nie auf ein Unternehmen verlassen kann (und sollte), egal wie stabil es zu sein scheint, sollte man immer mehrere Aktien im Depot halten. Auch wenn man sich auf Weltkonzerne konzentriert, ist es sinnvoll mindestens 15 Aktien im Depot zu haben. So kann man den einen oder anderen Dividendenausfall verkraften. Mit ein paar guten Dividenden-ETF kann das Risiko noch weiter verringert werden.

Sich lediglich auf die Dividendenrendite zu verlassen, kann sehr gefährlich sein. Man muss sich immer ein paar Zahlen aus der Bilanz anschauen, um sich so gut wie möglich abzusichern. Wer das nicht möchte kann auch als Alternative auf ein paar gute Dividenden-ETF setzen.

Dez 082013
 

Auch diesen Monat gab es wieder einen Zuwachs in meinem Depot. Ich habe mich dazu entschieden, für 800 €  Procter&Gamble-Aktien nachzukaufen.

Warum habe ich mich für dieses Wertpapier entschieden?
.
Procter&Gamble ist einer der größten Hersteller von Gesundheits-, Kosmetik-, Hygiene- und Haushaltsprodukten. Dem Konzern gehören zahlreiche Marken wie Pampers, Wick, Gillette, Duracell, Ariel, Always, Oral-B und vieles vieles mehr. Schon an diesen bekannten Markennamen kann man erkennen, dass es sich um Güter des täglichen Bedarfs handelt, auf die man nicht so einfach verzichten kann. Die Erträge des Unternehmens scheinen also auch für die Zukunft gesichert zu sein, auch wenn mal wieder ein Krise die Aktienkurse drückt.
Procter&Gamble gehört zu den Dividenden-Aristokraten. Seit 57 Jahren erhöht das Unternehmen jährlich seine Dividendenausschüttung (s. MyDividends). In den letzten Jahren hat Procter&Gamble gerade mal 50 – 60% seines Gewinns ausgeschüttet, so bleiben genügend finanzielle Mittel um auch in Zukunft investieren zu können. Die Dividendenrendite liegt bei derzeit 2,8%. Für einen Dividendenaristokraten ist das -sagen wir mal- unteres Mittelfeld.
Die Eigenkapitalquote liegt bei rund 50%. Das ist ein guter Wert. In der Vergangenheit hat der Konzern (fast) jährlich seinen Umsatz steigern können. Lediglich die Gewinne haben in den letzten 7 Jahren etwas geschwankt. 
Das KGV beträgt derzeit 15,24. Die Aktie daher zwar nicht billig aber auch nicht zu teuer. Die Schätzungen auf Finanzen.net prognostizieren ein Umsatz-, Dividenden- und Gewinnwachstum für die nächsten zwei Jahre. Hört sich doch (fast) alles gut an.

 Posted by at 9:59 pm
Nov 182013
 

Auch in diesem Monat habe ich wieder meinen Depotbestand erhöht. Wieder habe ich mich für einen ausschüttenden ETF entschieden. Und zwar für den Deka DAXplus® Maximum Dividend UCITS ETF. Ich hatte bereits ein paar Anteile in meinem Depot und habe mich dazu entschieden noch einige hinzuzukaufen.

Warum habe ich mich für diesen ETF entschieden?
Nun, die Frage ist leicht zu beantworten: Es ist der einzige ETF, den ich kenne der sich nicht an der Dividende in der Vergangenheit orientiert, sondern an den Dividendenschätzungen in der Zukunft. Dabei investiert er in 20 Aktien aus dem DAX, MDAX und SDAX, die im nächsten halben Jahr ausschütten werden, und voraussichtlich die höchsten Dividendenrenditen haben.  Die Umschichtung erfolgt jeweils im April und im November. Da fast alle Unternehmen in diesen Indizes nur einmal jährlich ausschütten, wird der Aktienbestand bei jeder Umschichtung fast komplett ausgetauscht. Derzeit liegt die Dividendenrendite des gesamten ETF bei knapp über 6,5%. Die Gesamtkostenquote liegt bei 0,3% jährlich. Die jährlichen Kosten sind daher sehr gering.

Fazit:
Da der Deka DAXplus® Maximum Dividend UCITS ETF nur aus 20 Aktien besteht, ist er natürlich riskanter als viele andere ETF. Man sollte daher unbedingt schon andere Dividendenpapiere im Depot haben, bevor man in diesen Fonds investiert. Allerdings hat er auch eine höhere Ausschüttungsrendite als die allermeisten ETF.  Als High Yield ETF ist er meines Erachtens ein sehr gutes Investment. 

 Posted by at 10:24 pm  Tagged with:

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