Apr 192015
 
Mit passivem Einkommen durch Dividenden zur finanziellen Freiheit

Das Ziel: Finanzielle Freiheit

Als Blogger schaue ich mir natürlich gerne Blogs und Webseiten anderer Leute an, die sich mit dem Thema „Passives Einkommen durch Dividenden“ befassen. Auch auf diverse „Geldverdien-Seiten“ werfe ich immer gerne einen Blick, auch wenn ich da immer sehr skeptisch über die tatsächlichen Einkommensmöglichkeiten bin.

Auf vielen dieser Seiten geht es um finanzielle Freiheit, und häufig wird ein Weg vorgeschlagen finanzielle Freiheit zu erreichen. In der Regel handelt es sich Network Marketing, Verkauf von Infoprodukten, Affiliate Marketing oder Forexhandel.

Finanzielle Freiheit bedeutet, dass man über so hohe passive Einkommensströme verfügt, dass man keiner Erwerbstätigkeit mehr nachgehen muss.

Nun habe ich schon in den Artikeln über Network-Marketing und Forex über die Probleme in diesen Systemen geschrieben. In diesem Artikel geht es nun um diese Themen im Hinblick auf finanzielle Unabhängigkeit.

Network-Marketing
Wer sich ernsthaft über Network-Marketing informiert oder es selbst mal ausprobiert hat, der weiß, dass es sehr schwer ist sich überhaupt ein nennenswerte Einkommen hierdurch aufzubauen. Die allermeisten Networker machen durch ihr Geschäft nur Verluste.
Aber angenommen man gehört zu dem einen Prozent der Networker (wahrscheinlich sind es weniger), die wirklich davon leben können, muss man sich fragen: Ist das wirklich finanzielle Unabhängigkeit? Nun, auch erfolgreiche Networker müssen ständig ihre Downline bei Laune halten, immer wieder neue Leute werben und dafür sorgen, dass die Produkte des Unternehmens gekauft werden. Längere Zeiten der Untätigkeit können dazu führen, dass die Downline und damit die Einnahmen zusammenschrumpfen. Eine auf Dauer von selbst wachsende Downline ist ein Luxus, den nur wenige Networker erreichen. Eher muss ein erfolgreicher Networker darum kämpfen seine Downline zu erhalten.
Darüber hinaus kam es in der Vergangenheit immer mal wieder vor, dass erfolgreiche Networker plötzlich aus irgendwelchen Gründen aus dem Unternehme gekickt wurden und wieder von vorne bei einem anderen Unternehmen anfangen mussten. Und häufig verschwinden Network-Unternehmen plötzlich von der Bildfläche.
Ich denke wirkliche finanzielle Unabhängigkeit sieht anders aus. Ich will nicht behaupten, dass es nicht möglich ist finanzielle Unabhängigkeit durch diese Geschäftsmöglichkeit zu erreichen, aber die Wahrscheinlichkeit hierfür schätze ich als sehr gering ein. Und irgendwie ist man immer von seinem Networkunternehmen und von seiner Downlines abhängig.

Wer im Network-Marketing arbeitet sollte sich auf alle Fälle eine gewisse Eigenständigkeit erhalten. Dies kann durch eine große Email-Liste oder einen erfolgreichen Blog erfolgen. So kann man sich schnell eine neue Downline bei einem neuen Network aufbauen. Dies ist aber nur durch dauerhafte Arbeit möglich.

Forex
Beim Forexhandel spekuliert der Trader auf die Kursentwicklung einer Währung im Vergleich zu der einer anderen Währung. Dabei wird mit einem Hebel gearbeitet, der in der Regel zwischen 1:100 und 1:400 liegt.
Die dauerhafte Gewinnmöglichkeiten beim Forex tendieren gegen Null. Dies scheint auf jeden Fall der Konsens zu sein in diversen Foren. Niemand kann voraussagen wie sich die Kurse in den nächsten Minuten, Stunden oder Tage verhalten. Die gängigen Strategien und Indikatoren versagen zu oft, um sich darauf verlassen zu können.
Und das Forexhandeln ist Arbeit. Das hat nichts mit passiven Einkommen zu tun. Man sitzt stundenlang vor dem PC und beobachte Devisenkurse immer mit der Angst sich einen zu großen Verlust einzufahren.
Selbst Forex-Experten haben oft genug Probleme damit, langfristig Gewinne mit dieser Handelsform zu erzielen.
Ich halte den Forex handel für einen sehr schlechten Weg um finanzielle Unabhängigkeit zu erzielen.

Da sich dieser Blog mit passivem Einkommen durch Dividenden beschäftigt, liegt es auf der Hand, dass ich es als die sinnvollste Möglichkeit ansehe in gute Dividendenaktien zu investieren. Wer eine breit gestreutes Depot solcher Dividendenaktien hat, hat auch ein passives Einkommen, auf das er sich verlassen kann. Unabhängig von Network-Unternehmen, Downline, Kursentwicklungen und anderen Menschen.

Nov 102013
 

Da ich gerne DVD schaue, stehe ich öfters vor meinem DVD/CD-Schrank um mir was für einen gemütlichen Abend mit meiner Frau auszusuchen.  Vor einigen Wochen wurde mir dabei bewusst: Dieser Schrank ist inzwischen voll. Die meisten Filme und CD werde ich jedoch nie mehr anschauen oder anhören.
Wohl jeder hat in seiner Wohnung oder in seinem Haus einigen Krempel rumliegen, den er nicht mehr braucht.

Warum nicht die ganzen Sachen, die man eh nicht mehr braucht in passives Einkommen verwandeln. Das geht ganz einfach: Verkauf das Zeugs bei Ebay und investiere den Erlös in Dividendenaktien oder -ETF. Inzwischen kann man einen Artikel in weniger als einer Minute bei Ebay einstellen.
Der Vorteil liegt nicht nur in dem Geld, dass man verdient, sondern auch darin, dass man seinen Haushalt „entschlackt“ und zu Hause Platz schafft.
Das verkaufen bei Ebay ist zwar ein bisschen Arbeit, und die Erlöse sind nicht immer wirklich hoch, aber wenn man die Erlöse sinnvoll investiert, lohnt es sich.
Ich hab vor einigen Wochen mal wieder angefangen meine alten DVD und CD zu verkaufen. Das Geld landet entweder direkt oder indirekt über PayPal auf meinem Depotkonto und kann sofort investiert werden. Auf diese Weise kann ich etwa 100 € pro Monat mehr investieren, als wenn ich nur auf meinen monatlichen Sparbetrag zurückgreifen kann. Das ist zwar nicht sonderlich viel, aber in einigen Jahren kann diese 100 € Mehrinvestition pro Monat durch den Zinseszinseffekt dein passives Einkommen stark erhöhen.

Ich stelle in gewissen Zeitabständen meinen alten Krempel bei Ebay ein.

Seit kurzem hat Ebay eine fantastische neue Funktion, durch die ein Angebot immer wieder automatisch neu eingestellt wird, wenn der Artikel nicht verkauft wurde. Früher musst man immer dran denken, die nicht verkauften Artikel manuell wieder einzustellen. Das wurde jetzt einfacher.

Wie man bei Ebay etwas verkaufen kann erfährst du HIER.

Noch zwei Tipps:
Du solltest nie zu viele Artikel auf einmal reinstellen. Wenn man plötzlich 40 Artikel auf einmal verschicken muss, ist das nicht nur viel Arbeit, sondern man verliert auch leicht den Überblick. Lass daher nicht zu viele Auktionen an einem Tag enden. 

Wichtig ist auch verkaufte Artikel gleich nach dem Geldeingang zu verpacken und zur Post zu bringen. Das bringt nicht nur gute Bewertungen, sondern verhindert auch, dass du irgendwann den Überblick verlierst, weil zu viel auf einmal verpackt werden muss und dass mal aus Versehen zwei Artikel vertauscht und an die falschen Käufer verschickt werden. 

 

 Posted by at 7:10 pm  Tagged with:
Sep 232013
 

Wer sich ein passives Einkommen aufbauen möchte, steht vor allem vor einer Herausforderung: Er muss monatlich einen festen Betrag zurücklegen können. Je höher dieser Betrag ist, desto schneller werden Sie Ihre Ziele erreichen. Nun, ist das nicht immer so einfach, wenn man gerade soviel verdient, dass man gerade seine Ausgaben decken kann. Solche Zeiten habe ich auch schon erlebt. Aber was kann man da machen? Die Antwort lautet: Entweder seine Einnahmen erhöhen oder die Ausgaben verringern. In der Theorie hört sich diese Antwort natürlich einfach an. Aber was bedeutet das konkret?

  1. Kontoauszüge und Kreditkartenrechnungen prüfen
    Schauen Sie sich die letzten Kontoauszüge und Kreditkartenrechnungen an. Werden dort noch irgendwelche Beiträge abgebucht, die gar nicht mehr notwendig sind. Gibt es Vereine oder sonstige Organisationen, aus denen man austreten kann, weil man schon vor Jahren das Interesse verloren hat?
    Wie sieht es mit Zeitschriftenabonnements aus? Wird die Zeitschrift überhaupt noch gelesen, oder wandert sie vom Briefkasten direkt auf den Zeitungsstapel?
    Gehen Sie überhaupt noch in das Fitnesstudio von dem Sie monatlich einen zweistelligen Betrag abgebucht bekommen. Wenn nein, dann melden Sie sich ab. 
    Sie sollten unbedingt regelmäßig alle automatisch abgebuchten Beträge und Daueraufträge darauf überprüfen, ob diese noch wirklich notwendig sind.
    Verschenken Sie kein Geld!!! (zumindest nicht für Dinge oder an Personen, die Ihnen nicht wichtig sind)
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  2. Heiligs Blechle
    Wenn Sie nicht gerade eine Großfamilie haben oder ständig irgendwelche große Sachen transportieren müssen, reicht eigentlich ein kostensparender Kleinwagen. Für viele ist das eigene Auto ein Statussymbol. Aber ist Ihnen das wirklich wert, dafür monatlich einen dreistelligen Betrag mehr auszugeben? Wer ein passives Einkommen hat, braucht kein Statussymbol. Das heißt nicht, dass Sie jetzt Ihr Auto verkaufen müssen. Denken Sie aber daran, dass Sie mit einem sparsamen Pkw mehr Geld zum Investieren übrig haben als mit einem Spritschlucker. Fragen Sie sich auch, ob ein schon mehrere Jahre altes Auto unbedingt Vollkasko versichert sein muss.
    Finanzieren Sie auch nie ein Auto über ein Darlehen, wenn es sich vermeiden lässt. Kaufen Sie sich kein Auto, dass Sie sich nicht leisten können.
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  3. Urlaub
    Wer sich ein passives Einkommen aufbauen möchte, muss nicht auf Urlaub verzichten. Aber Keine Kohle für passives Einkommenmuss es unbedingt Karibik oder Südamerika sein? Ich mache zu zweit für insgesamt 1.500 € bis 1.600 € (Hotel, Verpflegung, Flug, Transfer) drei Wochen All-Inclusive-Urlaub auf Mallorca. Man kann auch in einem günstigen Urlaub eine tolle Zeit haben. Natürlich speist man dann nicht in einem Gourmet-Restaurant, und man wird auch nicht auf Rosen gebettet. Aber was soll´s, man ist (wahrscheinlich) in einer tollen Gegend. Und außerdem verbringt man ja auch nicht 24 Stunden im Hotel. Schauen Sie im Internet unter Weg.de, Expedia.de… nach den günstigsten Angeboten. Seien Sie flexibel bezüglich des Orts und der Reisezeit soweit es möglich ist.
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  4. Günstig Einkaufen
    Man muss nicht unbedingt bei Real oder Tengelmann einkaufen. Oft kriegt man die gleichen Produkte günstiger bei Lidl oder Aldi. Es ist einfach Luxus in bestimmten teuren Märkten einzukaufen. Kaufen Sie daher günstig ein. Auf diese Weise können Sie einen dreistelligen Betrag pro Monat sparen.
    Dazu gehört auch, dass man bei vor gewissen Käufen zunächst schaut, ob man diesen Gegenstand, nicht auch gebraucht und günstiger bei Ebay bekommen kann.
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  5. Zu Hause essen
    Häufige Geldfresser sind Restaurantbesuche. Auswärts essen ist teuer. Rechnen Sie mal aus, was Sie im Monat für Restaurant-, Bar- und Kneipenbesuche ausgeben. Vielleicht werden Sie erschrecken. Reduzieren Sie daher Ihre Restaurantbesuche und essen Sie häufiger zu Hause.
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  6. Einnahmen erhöhen
    Nun, den Arbeitslohn zu erhöhen ist natürlich nicht wirklich einfach. Darum geht es hier auch gar nicht. Möglich ist es jedoch neue Einnahmequellen zu finden:
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    Alten Krempel bei Ebay verkaufen
    Sparen für ein passives EinkommenVerkaufen Sie doch einfach ihren alten Krempel bei Ebay. Jeder hat irgendwelches Zeugs bei sich rumliegen, das er nicht mehr braucht. Das können DVD  die Sie nicht mehr anschauen, Bücher die Sie bereits gelesen haben oder Kinderkleidung, aus denen ihre Kinder rausgewachsen sind. Bei Ebay können Sie das alles zu Geld machen.
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    Eigenes Blog
    Oder Sie eröffnen ein Blog und stellen auf diesem Blog Flächen für Google Adsens zur Verfügung. Es dauert natürlich einige Zeit, bis man mit einem Blog Geld verdient. Man braucht Leidenschaft, Spaß am Schreiben und viel Geduld. Aber es macht Spaß. Es ist etwas eigenes, dass ich so gestalten kann wie ich möchte. „My Blog is my Castle“Wichtig!!!
    Halten Sie sich jedoch unbedingt von der Paid4-Szene, vom Internet- und Networkmarketing fern. Dort verlieren Sie definitiv Zeit und Geld, ohne dass Sie nennenswerte Erfolge haben werden. Sie verschenken Ihr Geld lediglich an Leute, die sich in dieser Szene bereits etabliert haben, ohne den Hauch einer Chance dort selbst auf einen grünen Zweig zu kommen.

Man kann einiges tun um monatlich mehr Geld zum Investieren zur Verfügung zu haben. Jeder muss natürlich selbst wissen wie weit er bereit ist bei gewissen Ausgaben einzusparen. Wie wichtig ist es Ihnen Ihre Ziele zu erreichen?
Grundsätzlich muss man auch sagen: Es ist besser monatlich 50 € in einen Sparplan-ETF zu investieren als kein Geld für ein passives Einkommen anzulegen. Mit 50 € monatlicher Sparbetrag  kann man zumindest nach einigen Jahren eine Aufbesserung seiner Rente erreichen.

 

Sep 152013
 

Von einem passiven Einkommen leben zu können ist der Traum vieler. Einfach ist es nicht. Man benötigt Geduld, Zeit, Spaß und  Interesse an Investment, und ein System. Der Hobbyblogger „Mr. Money Mutsache“ hat es geschafft. Mit 30 ist er in Rente gegangen. Ok, als Software-Ingenieur hat er mit Sicherheit nicht schlecht verdient und somit auch ausreichend Geld investieren können. Momentan lebt er von 25.000 US-Dollar, was jetzt auch nicht wirklich viel ist, aber er muss immerhin nicht mehr arbeiten. Wenn man den Artikel im Spiegel liest kann man auch erkennen, dass er ein konsequentes System verfolgte. Wer ein bisschen Englisch spricht, kann mal auf dem Blog von „Mr. Money Mutsache“ vorbeischauen.

Nun möchte ich nicht die Punkte im oben genannten Artikel wiederholen, sondern meine eigenen darüber Gedanken schreiben, wie man mit System ein passives Einkommen aufbaut:
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  1. Ziele festlegen
    Wer sich ein passives Einkommen mit Dividenden aufbauen möchte braucht vor allem eines: Disziplin und Durchhaltevermögen. Ohne Ziele ist das schwierig. Wer nicht weiß wo er hin will kommt wahrscheinlich irgendwo an, wo er gar nicht sein will.
    Willst du früher in Rente? Willst du dir in Zukunft mehr leisten können? Möchtest du auswandern und dein Leben irgendwo anders verbringen? Oder einfach in Zukunft weniger arbeiten.
    Es gibt hier kein richtig oder falsch. Es geht darum deinen Traum leben zu können.
    Wichtig ist es auch sich zu überlegen, bis wann man seine Ziele erreicht haben möchte. Setze dir also einen realistischen Zeitrahmen wie zum Beispiel: Mit 50 Jahren in Rente gehen.
    Die Ziele müssen natürlich realistisch sein. Zu sagen ich möchte mit einem Investitionsbetrag von monatlich 100 € in 5 Jahren finanziell unabhängig werden ist natürlich unrealistisch.
    Überlege dir, was mit deinen Möglichkeiten machbar ist.
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  2. Einen festen Betrag zurücklegen
    Wer ein nennenswertes passives Einkommen erreichen möchte, sollte monatlich mindestens 10% seines Nettogehalts zurücklegen. Darüber hinaus ist es wichtig von jeder Gehaltserhöhung 50% der Höhe der jeweiligen Gehaltserhöhung zusätzlich zurückzulegen. Je höher der monatliche Investitionsbetrag, desto schneller erreichst du deine Ziele.
    Dazu kann es sein, dass du deinen Lebensstil herunterschrauben musst. Gehe deine Ausgaben durch und überlege dir, welche Ausgaben für dich nicht wirklich wichtig sind. Das können zum Beispiel irgendwelche Beiträge für Vereine oder Organisationen sein, in denen du nicht mehr aktiv bist, und bei denen es dir auch nicht wichtig ist, sie zu unterstützen. Bei mir waren es unter anderem ein paar Internetdomains, die ich nicht mehr gebraucht habe und daher dieses Jahr gekündigt habe. Über die Reduzierung der Ausgaben, werde ich bald einen Artikel schreiben.
    Am Besten du richtest dir für jeden Monatsanfang einen Dauerauftrag oder eine Einzugsermächtigung ein. So geht der Betrag schon mal nicht für andere Dinge drauf.
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  3. Richtig Investieren
    Ein möglichst stabiles passives Einkommen baut man sich meines Erachtens am zuverlässigsten mit Aktien und ausschüttenden ETF auf.  Dazu ist es wichtig sich mit diesen Investitionen zu beschäftigen. Entweder auf diesem Blog und/oder auf einschlägigen Finanzseiten. Empfehlen kann ich auch den Blog Finanziell Umdenken. Hier findest du alles was du wissen musst um ein passives Einkommen mit Dividenden aufzubauen.
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  4. Finger weg vom Traden
    Traden bedeutet, dass ein Wertpapier kauft um es kurzer oder längerer Zeit mit Gewinn zu verkaufen. Oder man setzt darauf, dass eine bestimmte Währung gegenüber einer anderen fällt oder steigt, wie dies beim Forex der Fall ist. Das Problem dabei ist, dass man nie weiß, wie sich die Kurse entwickeln. Selbst wenn man Trendfolgestrategien  anwendet, weiß man nie wann eine Korrektur und wie weit diese erfolgt. Wenn ich die vergangenen Kurse und die sogenannten Indikatoren, die den weitgehend optimalen Ein- oder Ausstieg anzeigen soll, dazu anschaue, sehe ich dass ständig irgendwelche Ausreißer dabei sind, die die Chartanalyse als Kaffeesatzleserei entlarven. Kaum jemand schafft es, sich in diesem Geschäft langfristig  zu etablieren. Ich glaube, auch dieses Thema wäre mal für einen eigenen Artikel geeignet.
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  5. Langfristig investieren
    Wer regelmäßig Anlegermagazine liest stößt ständig auf neue erfolgversprechende Aktien oder Fonds, die einem eine starke Rendite versprechen. Da ist man schon recht schnell dazu verleitet ein Wertpapier zu verkaufen um genug Geld zu haben um die vorgestellte Investition zu tätigen. Dieses Investment kommt einem dann so lange erfolgversprechend vor, bis man in der nächsten Börsenzeitschrift von dem nächsten Investment liest.
    Eine Börsenweisheit lautet jedoch: Hin und her macht Taschen leer. Wer ständig sein Depot umschichtet, weil er immer wieder ein „noch besseres Investment“ findet, zahlt sich letztendlich „dumm und dappig“ an Transaktionsgebühren. Erfolgreiches Investment sind immer langfristig. Das ist auch das Credo der meisten Börsenlegenden. Wer auf Dividendenchampions setzt braucht nicht ständig die Wertpapiere zu wechseln, sondern er profitiert von einer jährlich steigenden Dividende. Wer sich erfolgreich ein passives Einkommen aufbauen möchte sollte sich Wertpapiere aussuchen, die langfristig eine zuverlässige und steigende Dividendenausschüttung bieten.
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  6. Kursstürze und Krisen ausnutzen
    Befindet sich eine Aktie oder ein ETF im Depot im Minus, sollte man nicht die Nerven verlieren, sondern den niedrigen Kurs zu nutzen um billig nachzukaufen. Besonders Krisen ziehen die Kurse auch von guten Wertpapieren oft mit nach unten bessere Kaufgelegenheiten gibt es kaum.
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    Ok. das sind meines Erachtens die man allgemein beachten muss, um sich ein passives Einkommen aufzubauen. Wer diszipliniert ist und dabei bleibt hat gute Chancen seine Ziele zu erreichen.
Sep 112013
 

Wer kennt das nicht?  Man hat sich für eine Aktie entschieden, doch plötzlich wandert deren Kurswert ins Minus. Das ist kein gutes Gefühl. Man fühlt sich irgendwie auf der Verliererseite. Vor allem wenn die Verlustphase länger andauert, werden schnell mal gute Aktien verkauft. Viele geben daraufhin ihre Aktieninvestments auf, weil man angeblich „kein Glück mit Aktien hat“. Dabei wird gerne der eigentliche Sinn und Zweck von Aktien vergessen: Durch Aktien sollen eigentlich keine Gewinne durch Wertsteigerungen erzielt werden, sondern ein passives Einkommen durch Dividenden erworben werden.
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Verlustaktie Nummer 1: Die T-Aktie

Die wohl bekannteste Verlustaktie in Deutschland war/ist die Telekom-Aktie. Zahlreiche Privatpersonen steckten ihr gesamtes Vermögen in dieses stark beworbene Papier, als dieses bereits hoffnungslos überbewertet war. Nach recht kurzer Zeit hatte das Vermögen im schlimmsten Fall 90% an Wert verloren. Seither gibt eine regelrechte Aktienphopie in Deutschland. Wenn ich jemandem erzähle, dass ich in Aktien investiere, werde ich schon jetzt als armer Schlucker gesehen, der bald sein ganzes Vermögen verlieren wird. Der Telekom-Schock sitzt bei vielen noch sehr tief. 

Man kann zwar das Risiko eine Verlustes zwar minimieren, indem man in wertvolle Unternehmen investiert, ausschließen kann man es nie. Die Telekom war gemessen an dem Kurs während den Hochphasen definitiv kein wertvolles Unternehmen mehr.
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Starkes Unternehmen?

Vor der Frage, wie man sich in einer Verlustphase verhält, muss man sich die Frage stellen, ob es sich um ein Investment in ein qualitativ hochwertiges Unternehmen handelt, das gezielt als langfristiges Investment mit Blick auf ein stabiles dauerhaftes passives Einkommen handelt. Die zweite Frage ist, ob der Kurssturz durch lediglich kurzfristige Probleme oder eine Krise verursacht wurde, die den gesamten Markt betrifft.
Können beide Fragen mit „Ja“ beantwortet werden, sollte man die Aktie halten oder noch besser: nachkaufen. Krisen und Kursstürze sollte man als Chancen auffassen um Qualitätsaktien günstig nachzukaufen, da man oft eine wesentlich höhere Dividendenrendite erzielen kann, als wenn die Kurse recht hoch sind. Unternehmen wie Coca Cola oder Procter & Gamble erhöhen seit Jahrzehnten jährlich ihre Dividenden – auch in Krisenzeiten, in denen die Kurse ordentlich nach unten gebügelt wurden. Das liegt daran, dass diese Unternehmen auf der einen Seite nur einen Teil ihres Gewinns als Dividende ausschütten und auf der anderen Seite eine starke Eigenkapitalquote haben.

Handelt es sich jedoch um ein marodes Unternehmen, von dem man nicht überzeugt ist, oder das von Anfang an kein Qualitätsunternehmen war, solltest du dir überlegen, die Aktien zu verkaufen und den verbleibenden Erlös in ein Qualitätsunternehmen zu investieren, dass dir mit großer Wahrscheinlichkeit ein dauerhaftes Einkommen einzubringt.
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Im Vorfeld richtig Investieren

Die oben genannten Gedanken sollte man sich übrigens schon vor jedem Investment machen und sich daher folgende Frage stellen: Angenommen diese Aktie, die ich kaufen möchte, gerät stark ins Minus. Würde ich auch dann noch Aktien von diesem Unternehmen nachkaufen? Lautet die Antwort „Ja“, spricht dies für ein gutes Investment. Hierzu empfehle ich meinen Artikel über die Auswahl guter Dividendenaktien.
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Fazit

Es ist nichts außergewöhnliches, dass auch eine gute Aktie ins Minus gerät. Das kann sogar über längere Zeit sein. Bedenke, dass das Ziel deiner Investments ein dauerhaftes passives Einkommen ist und nicht Kurssteigerungen. Somit kann man auch in Verlustzeiten ein Dividendeneinkommen erzielen, wenn man seine Investments von vornherein sorgfältig ausgewählt hat.
Aktien, die im Rahmen einer Dividendenstrategie gekauft wurden bzw. verkauft werden, sind von diesem Artikel nicht betroffen. Hier wird auch in Verlustphasen einfach die Strategie durchgezogen.

Aug 312013
 

Nicht jeder möchte sich intensiv mit Dividendenaktien und mit den damit zusammenhängenden Analysen beschäftigen. Viele haben gar nicht die Zeit und/oder das Interesse dazu. Natürlich kann man sich auch ein passives Einkommen aufbauen, ohne sich mit Wertpapieranalysen und Bilanzen zu beschäftigen. Und zwar mit ETF.

Was sind ETF?

ETF (Exchange Traded Fund) sind Aktienfonds, die in der Regel passiv gemanaged werden. Bei einem aktiv gemanagten Fonds steht ein Fondsmanager in Hintergrund, der um das Wachstum seines Fonds bemüht ist. Der Fondsmanager kostet natürlich Geld. Dies Spiegelt sich in den laufenden Kosten wieder, die jährlich für den Fonds und aus dem Fondsvolumen bezahlt werden müssen. Diese Gebühren können sich lohnen, der Manager super Arbeit abliefert, tut es aber nicht immer.
Wer sich ein passives Einkommen durch Dividenden aufbauen möchte braucht jedoch keinen Fondsmanager, sondern bilden einen Index ab oder verfolgen eine bestimmte Strategie. Dadurch spart man sich einiges an Kosten. In der Regel kostet ein ETF weit unter einem Prozent an jährlicher Gebühr. Bei den allermeisten fällt auch kein Ausgabeaufschlag an.
Es gibt zahlreiche ETF, die regelmäßig eine Dividende ausbezahlen. Manche sogar vierteljährig. Mit der richtigen Mischung kann man so jeden Monat eine oder mehrere Zahlung erhalten.
Es gibt wohl zu jedem Index mehrere ETF. Hier fällt die Wahl natürlich schwer. Kaufe am Besten ETF, die auf dividendenstarke Aktien setzen.
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Was sind die Vorteile von Dividenden-ETF?

Viele Dividenden-ETF schütten mehrmals jährlich eine Dividende an die Anleger aus. Durch die häufig breite Streuung auf eine Vielzahl von Aktien ist das Risiko fast Null, einen Totalverlust zu erleiden. Ähnlich gering ist das Risiko, dass mal so die Dividende gestrichen wird. Kürzungen oder Streichung der Dividende bei einigen Aktien können oft durch Dividendenerhöhungen bei anderen Aktien ausgeglichen werden.
Die Gebühren sind bei den meisten ETF so gering, dass man sie fast vernachlässigen kann.

Wie kommt man an ETF?

ETF kauft man wie Aktien an der Börse. Hierzu braucht man auch ein Depot. Am besten ein Online-Depot..

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Fazit:

Ich habe selbst zwei ETF im Depot. Mein Lieblings-ETF ist der iShares STOXX Global Select Dividend 100 (DE000A0F5UH1). Dieser Fonds setzt auf dividendenstarke Aktien weltweit, die ihre Dividende die letzten fünf Jahre nicht gesenkt haben. Darüber hinaus kommen nur Aktien von Unternehmen in den Fonds, die nicht mehr als 60% ihres Gewinns als Dividende ausschütten. Dadurch wird sichergestellt, dass die Unternehmen noch Kapital für Investitionen und Wachstum vorhanden ist. Durch die breite Streuung des Kapitals auf 100 Aktien ist der Fonds recht stabil. Die aktuelle Dividendenrendite liegt derzeit (August 2013) bei rund 7 Prozent. Bei einer solch großen Streuung ist das eine enorme Rendite.

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