Jun 092014
 

Noch nie waren die Zinsen so niedrig wie zur Zeit. Am 05.06.2014 hat die EZB unter Mario Draghi den Leitzins auf ein weiteres Rekordtief gesenkt. Gleichzeitig wurde ein Strafzins von 0,1 % für Bankeinlagen bei der EZB eingeführt. Sparer und Banken sollen in Unternehmen investieren. Die Wirkung ließ nicht lange auf sich warten: Der DAX schoss kurz über die 10.000.

DiNiedrigzinsen Dank EZBese Maßnahmen werden heftigst diskutiert; vor allem kritisiert. Die Frage ist jedoch vielmehr, wie man darauf reagieren kann. 

Einige sagen schon, sie würden jetzt ihr Geld abheben und „unters Kopfkissen legen“. Für faktische Nullzinsen weigern sie sich ihr Geld der Bank zur Verfügung zu stellen. Die Reaktion ist verständlich. Bringt aber, außer ein bisschen mehr Zufriedenheit, auch nichts. 

Die -meines Erachtens- einzige sinnvolle Reaktion ist es, in Dividendenaktien zu investieren. Mit Dividendenaktien meine ich allerdings nicht Aktien mit hoher Dividendenrendite, sondern solche mit zuverlässigen Dividendenzahlungen (z.B. Coca-Cola, Procter & Gamble, Johnson & Johnson, Reckitt Benckiser…). Vorzugsweise Unternehmen die Güter des täglichen Bedarfs, denn die überstehen (fast) jede Krise.

Solche Unternehmen schütten regelmäßig eine Dividende aus, die die derzeitigen Zinsen bei Weitem übersteigt. Noch besser: Dividendenaristokraten erhöhen jährlich ihre Dividendenzahlungen. Investiert man die ausgeschüttete Dividende wieder in sein Dividendenaktiendepot kann man zusammen mit dieser Steigerung der Ausschüttungen einen gewaltigen Zinseszinseffekt erzielen.

Der Vorteil liegt auf der Hand: Sie erzielen sofort ein passives, ständig steigendes Einkommen. Wie du dir ein ertragstarkes Depot zusammenstellst, erfährst du unter „Mit System zu passiven Einkommen“ und „Der Weg zum passiven Einkommen„.

Daher: Geld gehört trotz Fast-Null-Zinsen nicht unters Kopfkissen, sondern in ein Depot mit gut ausgesuchten Dividendenaktien.

 

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