Sep 152013
 

Von einem passiven Einkommen leben zu können ist der Traum vieler. Einfach ist es nicht. Man benötigt Geduld, Zeit, Spaß und  Interesse an Investment, und ein System. Der Hobbyblogger „Mr. Money Mutsache“ hat es geschafft. Mit 30 ist er in Rente gegangen. Ok, als Software-Ingenieur hat er mit Sicherheit nicht schlecht verdient und somit auch ausreichend Geld investieren können. Momentan lebt er von 25.000 US-Dollar, was jetzt auch nicht wirklich viel ist, aber er muss immerhin nicht mehr arbeiten. Wenn man den Artikel im Spiegel liest kann man auch erkennen, dass er ein konsequentes System verfolgte. Wer ein bisschen Englisch spricht, kann mal auf dem Blog von „Mr. Money Mutsache“ vorbeischauen.

Nun möchte ich nicht die Punkte im oben genannten Artikel wiederholen, sondern meine eigenen darüber Gedanken schreiben, wie man mit System ein passives Einkommen aufbaut:
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  1. Ziele festlegen
    Wer sich ein passives Einkommen mit Dividenden aufbauen möchte braucht vor allem eines: Disziplin und Durchhaltevermögen. Ohne Ziele ist das schwierig. Wer nicht weiß wo er hin will kommt wahrscheinlich irgendwo an, wo er gar nicht sein will.
    Willst du früher in Rente? Willst du dir in Zukunft mehr leisten können? Möchtest du auswandern und dein Leben irgendwo anders verbringen? Oder einfach in Zukunft weniger arbeiten.
    Es gibt hier kein richtig oder falsch. Es geht darum deinen Traum leben zu können.
    Wichtig ist es auch sich zu überlegen, bis wann man seine Ziele erreicht haben möchte. Setze dir also einen realistischen Zeitrahmen wie zum Beispiel: Mit 50 Jahren in Rente gehen.
    Die Ziele müssen natürlich realistisch sein. Zu sagen ich möchte mit einem Investitionsbetrag von monatlich 100 € in 5 Jahren finanziell unabhängig werden ist natürlich unrealistisch.
    Überlege dir, was mit deinen Möglichkeiten machbar ist.
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  2. Einen festen Betrag zurücklegen
    Wer ein nennenswertes passives Einkommen erreichen möchte, sollte monatlich mindestens 10% seines Nettogehalts zurücklegen. Darüber hinaus ist es wichtig von jeder Gehaltserhöhung 50% der Höhe der jeweiligen Gehaltserhöhung zusätzlich zurückzulegen. Je höher der monatliche Investitionsbetrag, desto schneller erreichst du deine Ziele.
    Dazu kann es sein, dass du deinen Lebensstil herunterschrauben musst. Gehe deine Ausgaben durch und überlege dir, welche Ausgaben für dich nicht wirklich wichtig sind. Das können zum Beispiel irgendwelche Beiträge für Vereine oder Organisationen sein, in denen du nicht mehr aktiv bist, und bei denen es dir auch nicht wichtig ist, sie zu unterstützen. Bei mir waren es unter anderem ein paar Internetdomains, die ich nicht mehr gebraucht habe und daher dieses Jahr gekündigt habe. Über die Reduzierung der Ausgaben, werde ich bald einen Artikel schreiben.
    Am Besten du richtest dir für jeden Monatsanfang einen Dauerauftrag oder eine Einzugsermächtigung ein. So geht der Betrag schon mal nicht für andere Dinge drauf.
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  3. Richtig Investieren
    Ein möglichst stabiles passives Einkommen baut man sich meines Erachtens am zuverlässigsten mit Aktien und ausschüttenden ETF auf.  Dazu ist es wichtig sich mit diesen Investitionen zu beschäftigen. Entweder auf diesem Blog und/oder auf einschlägigen Finanzseiten. Empfehlen kann ich auch den Blog Finanziell Umdenken. Hier findest du alles was du wissen musst um ein passives Einkommen mit Dividenden aufzubauen.
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  4. Finger weg vom Traden
    Traden bedeutet, dass ein Wertpapier kauft um es kurzer oder längerer Zeit mit Gewinn zu verkaufen. Oder man setzt darauf, dass eine bestimmte Währung gegenüber einer anderen fällt oder steigt, wie dies beim Forex der Fall ist. Das Problem dabei ist, dass man nie weiß, wie sich die Kurse entwickeln. Selbst wenn man Trendfolgestrategien  anwendet, weiß man nie wann eine Korrektur und wie weit diese erfolgt. Wenn ich die vergangenen Kurse und die sogenannten Indikatoren, die den weitgehend optimalen Ein- oder Ausstieg anzeigen soll, dazu anschaue, sehe ich dass ständig irgendwelche Ausreißer dabei sind, die die Chartanalyse als Kaffeesatzleserei entlarven. Kaum jemand schafft es, sich in diesem Geschäft langfristig  zu etablieren. Ich glaube, auch dieses Thema wäre mal für einen eigenen Artikel geeignet.
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  5. Langfristig investieren
    Wer regelmäßig Anlegermagazine liest stößt ständig auf neue erfolgversprechende Aktien oder Fonds, die einem eine starke Rendite versprechen. Da ist man schon recht schnell dazu verleitet ein Wertpapier zu verkaufen um genug Geld zu haben um die vorgestellte Investition zu tätigen. Dieses Investment kommt einem dann so lange erfolgversprechend vor, bis man in der nächsten Börsenzeitschrift von dem nächsten Investment liest.
    Eine Börsenweisheit lautet jedoch: Hin und her macht Taschen leer. Wer ständig sein Depot umschichtet, weil er immer wieder ein „noch besseres Investment“ findet, zahlt sich letztendlich „dumm und dappig“ an Transaktionsgebühren. Erfolgreiches Investment sind immer langfristig. Das ist auch das Credo der meisten Börsenlegenden. Wer auf Dividendenchampions setzt braucht nicht ständig die Wertpapiere zu wechseln, sondern er profitiert von einer jährlich steigenden Dividende. Wer sich erfolgreich ein passives Einkommen aufbauen möchte sollte sich Wertpapiere aussuchen, die langfristig eine zuverlässige und steigende Dividendenausschüttung bieten.
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  6. Kursstürze und Krisen ausnutzen
    Befindet sich eine Aktie oder ein ETF im Depot im Minus, sollte man nicht die Nerven verlieren, sondern den niedrigen Kurs zu nutzen um billig nachzukaufen. Besonders Krisen ziehen die Kurse auch von guten Wertpapieren oft mit nach unten bessere Kaufgelegenheiten gibt es kaum.
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    Ok. das sind meines Erachtens die man allgemein beachten muss, um sich ein passives Einkommen aufzubauen. Wer diszipliniert ist und dabei bleibt hat gute Chancen seine Ziele zu erreichen.

  One Response to “Mit System zum passiven Einkommen”

  1. […] steigendes Einkommen. Wie du dir ein ertragstarkes Depot zusammenstellst, erfährst du unter “Mit System zu passiven Einkommen” und “Der Weg zum passiven […]

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