Apr 102015
 

Es gibt ja Leute/Experten und Buchautoren, die behaupten, man könne erst ab einem Investitionsbetrag ab 50.000 € in Wertpapiere investieren. Erst ab einem solch hohen Betrag könne man das Risiko ausreichend verteilen. Das ist natürlich absoluter Nonsens.

Wenn man einen Betrag von 5.000 € auf fünf Dividendenchampions (wie z.B. Procter & Gamble oder Johnson & Johnsen…)  zu je 1.000 € verteilt, hat man bereits eine Verteilung erreicht, die zwar immer noch ein gewisses Risiko beinhaltet, aber man doch als eine recht sichere Geldanlage ansehen kann. Wer sein Geld spekulativ anlegen möchte, braucht natürlich eine breitere Streuung. Aber unser Ziel ist es nicht zu spekulieren, sondern ein möglichst sicheres passives Einkommen zu erzielen.

Ein Verteilung der Investitionen auf fünf Wertpapiere sollte auch lediglich er Anfang des Geldanlegens darstellen. Das Ziel sollte letztendlich sein die Investition zwischen 15 und 20 unterschiedlichen Wertpapieren zu verteilen. Allein wegen den Transaktionsgebühren sollte die Investition pro Wertpapier nicht unter 1.000 € liegen.

Aber was ist, wenn man selbst solche Beträge nicht investieren kann. Man muss und will ja auch von irgendetwas leben. Und nicht jeder hat am Monatsende 500 € oder 1000 € übrig. (Haben übrigens die Wenigsten, ich auch nicht.)

In diesem Fall empfiehlt sich ein Sparplan anzulegen. Und zwar auf ausschüttende ETF. Sparpläne sind oft ab 50 € pro Monat zu haben. Der Vorteil liegt darin, dass die Gebühren in der Regel niedriger sind als bei einer Einmalanlage. Bei der IngDiBa betragen sie z.B. 1,75% des Sparbetrages. Manche Online-Banken bieten auch einen Sparplan in DAX-Aktien an. Diese haben den Vorteil, dass keine jährlichen Gebühren anfallen. Wer sich einen Sparplan allein in Aktien anlegen möchte, sollte allerdings immer in mehrere Aktien investieren (mindestens fünf). Ich habe (unter anderem) einen Sparplan in BASF angelegt, da dieser Konzern eine dividendenorientiere aber verantwortungsvolle Unternehmenspolitik betreibt . (Soweit ich das beurteilen kann.)
Darüber hinaus läuft bei mir ein Sparplan in Henkel und Deutsch Post.

Hätte ich im Monat nur 50 € übrig zum investieren, würde ich in den „db x-trackers STOXX® GLOBAL SELECT DIVIDEND 100“ investieren. Neben einer breiten Streuung bietet dieser ETF eine jährliche Dividende von rund 4% bei jährlichen Kosten von 0,5%.

Wichtig ist auf jeden Fall, dass du unabhängig davon, wieviel Geld du zum investieren übrig hast, dieses Geld auch investierst. Und wenn es nur 50 € im Monat sind, hast du gute Chancen das du dir bis in 10 – 20 Jahren ein ordentliches passives Einkommen damit aufgebaut hast. Wie hoch dieses pro Monat sein wird, kann dir heute niemand sagen. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass es sich lohnt schätze ich recht positiv ein. Sonst würde ich ja nicht selbst eine eine solche Anlagenstrategie verfolgen.

Falls es dir wirklich schwer fällt auch nur einen geringen Betrag in ein passives Einkommen zu investieren, empfehle ich dir den Artikel „Alten Krempel in passives Einkommen verwandeln„.

  One Response to “Per Sparplan zum passiven Einkommen”

  1. […] und die Kurse wieder fallen. Ich halte es daher für ratsamer anstatt eines Einmalinvestments einen Sparplan anzulegen, oder eben auf eine Korrektur zu […]

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